Was du beim Wandern gegen das Frösteln tun kannst

Kennst du das? Dir ist irgendwie innerlich kalt. Und das liegt nicht an der Umgebungstemperatur. Denn du hast schon in deiner mollig warm beheizten Wohnung gefroren.

Aber jetzt, auf den ersten Schritte deiner Wanderung, ist dir im Innern so richtig kalt. Und das, obwohl du dich ausreichend dick angezogen hast. Du bist auch nicht krank und es herrschen heute wirklich keine Temperaturen wie in Siberien.

In diesem Beitrag erfährst du, was du gegen dieses Frösteln beim Wandern in der kalten Jahreszeit tun kannst.

Was bedeutet frösteln überhaupt?

Es gibt so Tage, da ist einem einfach nur kalt und man fröstelt innerlich nur so vor sich hin. Egal, wie hoch man die Heizung stellt oder wie warm man sich anzieht. Es fehlt einem auch nichts und man wird nicht krank.

Dieses innerliche frösteln bezeichnet ein Gefühl des Frierens unabhängig von der Umgebungstemperatur.

Mich lassen Wanderpausen bei kalten Temperaturen durch die nachlassende Belastung schnell bibbern. Selbst wenn ich eine dicke Isolationsjacke übergezogen habe, fange ich nach ein paar Minuten an, im Innern zu frösteln.

Aber mit meinen 10 Tipps, kannst du vor und beim Wandern etwas gegen das Frösteln tun.

10 Tipps gegen das Frösteln beim Wandern

  1. Bring vor dem Wandern deinen Kreislauf mit einer Wechseldusche auf Touren.
  2. Iss vorher eine leichte, gut verdauliche und ausgewogene Mahlzeit. Nur dann steht deinem Körper auch unterwegs genügend Energie zum Wärmen zur Verfügung.
  3. Gehe am Anfang oder nach einer Pause einen Schritt schneller als gewohnt. Das bringt deinen Kreislauf in Schwung und sorgt dafür, dass deine Muskeln gut durchblutet werden und das warme Blut besser durch deinen Körper zirkuliert.
  4. Trinke unterwegs ausreichend Wasser, damit dein Blut nicht eindickt. Nur dann kann es in jede kleine Kapillare eindringen und alle Körperteile versorgen.
  5. Zucker- und kohlenhydrathaltige Snacks führen deinem Körper schnelle Energie zu und die wärmt.
  6. Rolle die Zehen in den Schuhen ein und aus. Das fördert die Durchblutung der Zehen und sie werden warm.
  7. Lass deine Arme mit aller Kraft wie Windmühlenflügel drehen. Das lässt das Blut in die Fingerspitzen schießen und das wärmt.
  8. Trink bei Pausen heißen Tee, der wärmt und tut gut. Extra-Tipp: Ingwertee wärmt durch seine Scharfstoffe zusätzlich.
  9. Iss bei einer Einkehr etwas mit scharfen Gewürzen. Das regt die Durchblutung an und heizt deinen Körper extra auf.
  10. Mach dir warme Gedanken und suggeriere dir selbst: „Mir ist warm!“

Wenn dir jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg immer kalt ist, solltest du dich von deinem Hausarzt untersuchen lassen, um der Ursache auf den Grund zu gehen und mögliche organische Gründe auszuschließen.

Hast du noch weitere Tipps, um das Frösteln beim Wandern zu vertreiben?

Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo zusammen,

    Sehr interessante Tipps die Du da zusammengestellt hast! Ich persönlich bekomme immer sehr schnell kalte Hände, obwohl der restliche Körper nicht friert.

    Ich werde deine Tipps bei der nächsten Wandertour berücksichtigen und hoffe das sie helfen ;)

    LG Alex

  2. Hallo, danke für die hilfreichen Tipps. Das mit dem Frösteln ist bei mir auch oft ein Problem. Bis zu einem bestimmten Punkt geht es, aber ich verkrampfe mich dann immer so und versuche durch Dehnübungen und so warm zu werden, aber irgendwann tut einem einfach alles weh. Am schlimmsten sind bei mir auch die Hände, die werden dann teilweise richtig weiß bis blau, trotz extrem warmer Handschuhe :/ Aber ich glaube das hat was mit meinem Blutdruck zu tun =D Gruß aus sankt jakob im defereggental, Lukas

  3. Als kleiner Quatschkopf, der ich bin, schlage ich vor, in den Pausen, oder auch während der Wanderung einfach lustig durch die Gegend zu hüpfen. Das bringt zum einen den Körper auf Touren und sorgt für Gelächter in der Gruppe. ;-)

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