Praxistest: Ausrüstung und Bekleidung von TATONKA

Tatonka ist ein deutscher Hersteller von Outdoor-Equipment und bedeutet in der Sprache der Sioux-Indianer „Bison“. Das Bison ist auch das Leittier und Markenzeichen des Unternehmens. Die Rucksäcke, Zelte und funktionale Bekleidung der Outdoor-Marke sind weltweit gefragt.

Am Hauptsitz in Deutschland (Dasing) arbeiten rund 60 Mitarbeiter, die Produktion der Markenartikel erfolgt seit vielen Jahren unter hohen qualitativen, sozialen und nachhaltigen Kriterien in Vietnam. Tatonka hat den Anspruch, Produkte zu entwickeln, die Bestand haben und allen Outdoorern und Naturfreunden auf jeder Tour zuverlässig zu Seite stehen. Bei meiner letzten Tagestour auf dem Olsberger Kneipweg hatte ich die Gelegenheit, Ausrüstung und Bekleidung von Tatonka zu testen. Weiterlesen

Wandern, Wasser und Wohlfühlen auf dem Olsberger Kneipweg

Der Tag beginnt viel versprechend: Ich starte bei strahlenden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in Dortmund und fahre Richtung Sauerland. Die letzten Tage waren sommerlich warm und dem entsprechend ist meine Vorfreude auf die Tagestour auf dem Olsberger Kneipweg groß.

Denn nach dem langen und kalten Winter mit viel Schnee, freue ich mich auf die erste Tour im Frühling und die zum Leben erwachte Natur. Doch je näher ich Richtung Sauerland komme, desto mehr zieht sich der Himmel zu.

Als ich schließlich in Olsberg ankomme, fallen bereits vereinzelt Regentropfen zu Boden. Das mich auf dem Olsberger Kneipweg Wasser erwartet, war mir klar, dass das Wasser aber von oben kommt – damit habe ich nicht gerechnet. Weiterlesen

Praxistest: Eureka! Rucksäcke Apollo MT und Archimedes MT

Die amerikanische Outdoormarke Eureka! ist in Deutschland bisher noch nicht so bekannt. Dabei existiert Eureka! bereits seit 1895  und hat sich durch anspruchsvolle Fachkompetenz, ein Auge fürs Detail sowie Produktinnovationen innerhalb der letzten 100 Jahre ein erstklassiges Ansehen erarbeitet. Eureka! war die erste Marke, die ein freistehendes Zelt mit externen Rahmen (The Draw-Tite) produzierte. Die Stormshield Expedition-Zelte haben sich weltweit den Ruf erworben, dauerhaft, innovativ und von ausgezeichneter Qualität zu sein. Seit mehr als 25 Jahren entscheiden sich Expeditionsleiter für Eureka! u.a. für die erste amerikanische Besteigung des Mount Everest im Jahr 1963. Bei unserer Tour auf den Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel haben mein Schwager und ich zwei Rucksäcke von Eureka! getestet. Weiterlesen

Gastbeitrag: Outdoor-Fotografie – Momente erkennen und Teil der Natur werden

Dies ist ein Gastbeitrag von Daniela vom Foto- und Reiseblog Landlinien

Landlinien

Das Thema Fotografie war immer schon ein wichtiger Bestandteil meines gelernten Berufes als Grafikdesignerin. Lernte ich im Studium noch die Grundlagen, so konnte ich später im Job das Erlernte ausbauen und umsetzen. Wirklich spannend wurde es jedoch draußen mit einer Idee im Kopf und der Kamera in der Hand. Je nach Thema, das ich mir vorher überlegt hatte, schulte ich hier mein Auge und meine Fotopraxis. Ob Portraits bei Nacht, analoges Belichten im Mittelformat oder „Through the Viewfinder“ – erst durch das Experimentieren entdeckte ich die Vielfalt der Fotografie. Am Liebsten fotografiere ich heute auf Reisen und schreibe dazu in meinem Reiseblog Landlinien.

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iPhone App Waldkulturerbe entdecken

Besonders praktisch für alle iPhone-Besitzer: Mit einem neuen App kann man direkt von unterwegs seine „Ohne  ihn“-Bilder hochladen und am Fotowettbewerb im Rahmen des Internationalen Jahr der Wälder 2011  teilnehmen. Der Wettbewerb läuft unter dem Motto: Was wäre in Ihrem Leben anders, ohne den Wald? Gesucht werden kreative oder originelle Fotos, die dieses Thema aufgreifen. Was würde es nicht geben, ohne den Wald? Was würden Sie besonders vermissen? Welche Produkte kommen aus dem Wald und würden ohne ihn fehlen? Welche Kunst wäre nicht vorhanden? Weiterlesen

Praxistest: Haglöfs Boiga Hood – Allround Softshell für das ganze Jahr

Foto: Haglöfs

Die Boiga Hood des schwedischen Outdoor-Spezialisten Haglöfs ist eine funktionelle und vielseitige Softshell-Kapuzenjacke für den ganzjährigen Allround-Gebrauch.

Die Jacke ist aus dem von Haglöfs selbst entwickelten Flexable Material. Dieses hoch atmungsaktive und windabweisende Softshell-Material ohne Membran hat exzellente Stretch-Eigenschaften und ist dank DWR-Behandlung auch stark wasserabweisend.

Die Softshell kann als Übergangsjacke, bei sportlichen Aktivitäten oder als Isolation unter einer Hardshell getragen werden.

Ich habe die Boiga Hood bei einer viertägigen Rucksacktour auf den Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel getragen und konnte sie dabei ausführlich testen

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Auf den Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel – Etappe 4

Wären wir gestern doch nur liegen geblieben, dann wäre uns viel Aufregung und eine unruhige Nacht erspart geblieben. Aber von vorne: Letzten Abend haben wir uns doch noch aufgemacht, um im Restaurant Eifeler Hof in Heimbach etwas essen und trinken zu gehen. Dabei haben wir unser letztes Bargeld ausgegeben. Kein Problem dachten wir, schließlich sind wir es als Großstädter gewohnt jederzeit Bargeld aus EC-Automaten zu bekommen. Und so machen wir uns nach dem Essen auf . Zu unserer Überraschung ist dieser außer Betrieb. Zum Glück gibt es zwei Geldautomaten in Heimbach. Als wir einmal quer durch den Ort sind, stellen wir mit Schrecken fest, dass auch dieser außer Betrieb ist! Ungläubig schauen wir abwechselnd auf den Bildschirm und uns an. Wir können es einfach nicht fassen. Als wir zurück zur Pension gehen überlegen wir schon mal, wie wir morgen unserer 81-jährigen Vermieterin erklären, dass wir unser Zimmer nicht bezahlen können…

Etappe 4: Heimbach bis Hürtgenwald-Zerkall

Direkt nach dem Frühstück macht sich mein Schwager auf zu dem nächst gelegenen EC-Automaten. Wir haben die Hoffnung, dass wenigstens einer von beiden heute morgen wieder funktioniert. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt er endlich zurück – mit Bargeld. Ein Glück, wir können unser Zimmer bezahlen, verabschieden uns von der Vermieterin und machen uns auf.

Die letzte Etappe auf dem Wildnis-Trail von Heimbach bis Zerkall ist mit 17,7 Kilometer kurz und verhältnismäßig einfach. Der Weg führt durch den Norden des Nationalparks und überwindet dabei 430 Höhenmeter Anstieg und 465 Höhenmeter Gefälle und ist damit der konditionell anspruchsloseste Abschnitt des Wildnis-Trails.

Vom malerischen Städtchen Heimbach führt uns der Weg ein Stück der Rur entlang. Danach geht es steil durch ein Wohngebiet  bergauf. Oben angekommen öffnet sich eine Schneise und es geht Kilometer weit geradeaus entlang einer unterirdischen Gasleitung. Monotonie pur. Im weiteren Verlauf wird die Strecke durch einige Bögen künstlich verlängert, was uns auch nicht gerade in Begeisterung ausbrechen lässt – abkürzen wollen wir aber auch nicht.

Danach geht es endlich durch den Hetzinger Wald, dessen zahlreichen knorrigen Eichen und dem vielfältigen Mischwald die Landschaftspalette des Nationalparks komplettieren und für uns nach dem eintönigen Abschnitt eine willkommene Abwechslung ist. Ein paar Kilometer später geht es dann durch das stille und schöne Schliebachtal aufwärts. Kurz vor dem kleinen Ort Schmidt biegt der Weg nach rechts ab und führt über offenes Feld. Nachdem wir eine Landstraße überquert haben, geht es auf einem schmalen Pfad hinunter ins Tal der Kall, die dort mit der Rur zusammen fließt. Nach diesem schönen, letzten Abstieg erreichen wir das Ziel, den Nationalpark-Infopunkt in Zerkall und damit auch das Ende unserer viertägigen Wanderung auf dem Wildnis-Trail durch den Nationalpark-Eifel.

Von Zerkall fahren wir bequem mit der Rurtalbahn zurück nach Heimbach und von dort mit dem Trail-Express zum Ausgangspunkt nach Monschau-Höfen. Unterwegs lassen wir unsere Gedanken schweifen und die letzten vier Tagen Revue passieren. In Monschau-Höfen setzen wir uns nicht ganz ohne Wehmut ins Auto und fahren wieder zurück Richtung Ruhrgebiet. Im Autoradio läuft „Zu schnell Vorbei“ von Clueso – wie recht er hat…

Fazit

Auch wenn der Wildnis-Trail seinen Namen nicht ganz gerecht wird, führt der Weg doch durch sehr schöne, interessante und abwechslungsreiche Landschaften. Es ist spannend zu sehen, wie die Natur sich verwandelt, wenn sie sich selbst überlassen wird. Bis die Verwandlung jedoch abgeschlossen ist, wird es allerdings noch Jahre dauern. Aber auch so ist die Vielfalt der einzelnen Etappen außergewöhnlich. Darüber hinaus gibt es unterwegs auch einige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Insgesamt hat mir der Wildnis-Trail sehr gut gefallen, besonders die erste und zweite Etappe. Trotzdem habe ich mehr unbefestigte Wege erwartet. Viel zu oft verlief der Weg über breite Schotterwege oder Asphalt, anstatt über schmale Trails. Empfehlenswert ist der Wildnis-Trail aber trotzdem, denn die Natur hat viel zu bieten – besonders im Frühjahr und Sommer.

Natur, Ruhe und Abstand vom Alltag. Kurz gesagt – vier Tage Auszeit. Das hatten wir uns von dem Wildnis-Trail versprochen und genau das haben wir unterwegs gefunden.

Auf den Wildnis-Trail durch den Nationalpark Eifel – Etappe 3

Letzten Abend haben wir wieder etwas über die Eifel gelernt: Denn der Startpunkt unserer Wandertour in Monschau-Höfen liegt anscheinend in der „Sackeifel“. Dies haben wir  letzten Abend von einer jungen Kellnerin in einem Restaurant erfahren. Gerade als ihr das Wort über die Lippen gekommen ist, war es ihr auch schon sichtlich peinlich. Aber da war es schon zu spät. Ungläubig schauen wir sie an und lassen uns den Ausdruck erklären und dann verstehen wir: Bei uns im Ruhrgebiet sagen wir dazu „Am Arsch der Welt“. Weiterlesen