Wieso nicht auch den Alltag zum Abenteuer machen?

Wer kennt sie nicht, die negativen Artikel und Gespräche über Leute, die teure Outdoor-Bekleidung in der Stadt tragen. Bestimmt habt ihr die satirische Meldung des Kojote Magazins über einen Mann, der in Survival-Outdoorjacke den Weg zum Bäcker überlebte, gelesen. Auch Zeit Online greift das Thema kritisch auf und fragte „Welches Geheimnis steckt hinter dem unheimlichen Trend zu Outdoor-Kleidung?

Es ist nicht zu übersehen: Auch in der Stadt tragen auffällig viele Menschen zum Teil sündhaft teure Multifunktionskleidung, welche eigentlich für Outdoor-Aktivitäten konzipiert wurden und extremen Wettersituationen stand hält. Ganz zu schweigen von den zahllosen Best Agern in ihren Jacken mit der Tatze, die einem alle paar Meter in der Fußgängerzone begegnen. Und auch die Outdoorindustrie hat diesen Trend erkannt und mit Urban-Outdoor gleich eine neue Bekleidungskategorie kreiert.

Meist geht es in den überwiegend negativen Berichten darum, wieso die Träger solche hochfunktionalen Jacken in der Stadt anziehen: Geht es um das Image? Ist Eitelkeit der Grund? Will der Träger zeigen, dass er sich eine teure Funktionsjacke leisten kann? Oder will er nur für eventuelle Extremsituationen gerüstet sein?

Die Zeit formuliert es so:

Ist das Leben eine Steilwand in 3000 Meter Höhe? Ist der Weg zur Arbeit eine Expedition? Der Stadtbummel eine Reise durch Lebensfeindliche Umgebung? Mit Sicherheit nicht. Warum nur tun die Leute, als wäre das so?

Aber was spricht da gegen, nicht jeden Tag mit ein wenig Abenteuer zu würzen? Wieso darf man sich nicht auch auf dem Weg zur Arbeit wie bei einer Expedition fühlen? Was spricht dagegen, die Funktionsjacke auch zum Bäcker an zuziehen? Was ist so verkehrt daran, dass man sich immer gut für extreme Wettersituationen gerüstet fühlt?

Ich meine rein gar nichts! Wieso nicht ein wenig Abenteuer in den Alltag bringen und dabei von der letzten Tour träumen? Die Arbeitstage sind doch oft eintönig und trist genug. Wieso nicht den Weg zur Arbeit als Expedition ansehen? Weshalb nicht auch in der Stadt von dem Komfort und der Funktion der Outdoor-Kleidung profitieren?

Daher ziehe ich gerne auch auf dem Weg zur Arbeit oder in der Stadt meine Outdoor-Klamotten an. Besonders gerne wenn es draußen kalt ist, regnet, stürmt und so richtig ungemütlich ist. Und dann genieße ich jeden noch so kurzen Weg unter freiem Himmel. Natürlich nicht immer und nur wenn es auch passt. Mein Kleiderschrank beherbergt überwiegend „normale“ Klamotten. Aber halt auch Funktionsjacken, Isolationsjacken, Softshells und Windshirts. Und auch wenn ich in der Großstadt lebe, lass ich mir doch nicht vorschreiben, wann ich was wo tragen darf.

Braucht man also in der Stadt eine teure Funktionsjacke? Sicherlich nicht. Aber was braucht man schon? Hauptsache man hat Spaß daran, die Sachen zu tragen – egal wann und wo. In Skandinavien ist es übrigens völlig normal, dass die Leute auch zum Stadtbummel ihre Outdoor-Kleidung tragen.

Wie macht ihr das? Tragt ihr auch im Großstadtdschungel eure Funktionsjacke oder nur in der Natur?

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Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

27 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Schöner Beitrag. Auch mit den Verlinkungen. Danke :)

    Ich schmunzle auch gerne über die Leute, die mit ihren teuren Jacken zum Büro fahren – die Frage ist einfach, ob man ihnen das abnimmt. Sind sie wirklich sportlich oder wollen sie es nur sein? Für erstere habe ich Verständnis, für letztere nicht so viel.
    Als Outdoormädchen steht ja auch immer die Frage im Raum, ob es „gut genug“ für den Alltag aussieht – davon mache ich es meist abhängig *lach*

  2. Toller Artikel, der mir aus der Seele spricht.
    Solange man im Sommer nicht in Schneeschuhen durch die Fußgängerzone läuft ist doch alles in Ordnung.
    Ich trage die Klamotten gerne, aber sicherlich nicht ausschließlich.
    Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, bei Regen eine Active-Shell anzuziehen um trocken ins Büro zu kommen. Die ist dann eben grün und nicht schwarz wie der hochwertige Regenmantel; aber der Effekt ist der gleiche: Ich komme trocken am Ziel an. Das ist doch die Hauptsache.

  3. Netter Artikel! Den Trend „Urban Outdoor“ oder wie immer man den jetzt auch immer nennen mag verfolge ich schon geraume Zeit. Um ehrlich zu sein hatte ich schon vor gut 20 Jahren in der Schule manchmal Outdoorklamotten an. (Cargohosen, Fleece, etc.) War ich damit ein Trendsetzer? Wollte ich mich einfach etwas von der Masse abheben? Eher nicht. Ich fand die Sachen einfach nur sehr praktisch. Die Klamotten sind in der Regel pflegeleichter und tragen sich angenehmer, bzw. haben ein besseres Klima. Wer kennt nicht die im Sommer verschwitzte Jeans, die beim Heimweg auf dem Rad an allen Ecken und Enden zwickt? Oder die am Rücken klebenden Baumwoll T-Shirts? Und wer stand nicht schonmal vom Regen pudelnass am Bahnhof und hat sich gewünscht seine Jacke währe wasserdicht oder hätte wenigstens eine Kapuze?
    Und wenn man eh schon diese teuren Funktionsklamotten im Schrank hängen hat, warum dann nicht auch alltags tragen? Zum Wegpacken sind sie zu schade (und oftmals zu teuer).

    Zugegeben. Bergstiefel in der City oder die Highend-Expeditionsjacke in grellem Orange muss es jetzt nicht unbedingt sein. Meine Wahl ist da doch eher dezent. Meine T-Shirts sind eben T-Shirts, halt nur aus Merino und nicht aus BW. Meine Hosen unauffällig mit Jeansschnitt und ohne großen Extras.
    Das hat aber noch einen anderen Vorteil. Bin ich mal auf Tour und komme dabei in eine Stadt, wirke ich nicht gleich wie aus der Wildnis geflohen. Der Kragen von einem Polohemd (natürlich aus Funktionsmaterial) schützt nicht nur vor Sonne, sondern wirkt auch gleich viel „angezogener“. Während unserer Flitterwochen (natürlich mit Rucksack und Zelt) gönnten wir uns auch mal ein Essen in einem feineren Restaurant. Während wir lecker Essen bekahmen wurden anderen Touristen wegen ihrer unpassenden Kleidung gar nicht erst rein gelassen…

    Für mich hat Kleidung in erster Linie einen funktionellen Hintergrund und dient erst in zweiter Hinsicht der Mode und der Selbstdarstellung.
    Ich muss nicht unbedingt gleich so wirken als wollte ich auf den nächsten Berg. Umso schöner ist es aber, wenn ich nur spontan meinen Rucksack zu schnappen brauche um genau das zu tun! Denn zumindest ich weiss nie, wann mich mal wieder die Lust übermannt ohne große Vorbereitung eine kleine Tour zu unternehmen…

    • Hi Basti, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Kleidung die beide Welten vereint, hat natürlich auch seine Vorteile. Das ist ja gerade auch bei einer Tour das Problem, dass wenn man Abends essen gehen oder etwas trinken möchte, aussieht wie ein Außerirdischer. Freue mich schon auf deinen Artikel zum Thema „Urban Outdoor“ ;-)

  4. Schöner Artikel. Gehöre selbst zu denen, die sich gar nicht groß darum scheren, ob jetzt eine High-End-Softshell beim Gang zur Arbeit passt oder nur ins Gebirge (wofür sie ja ursprünglich konzipiert wurde). Ich trage auch schon mal eine robuste Jeans auf einer Wanderung und fühle mich nicht schlecht dabei. Ein bißchen Klondike-Feeling halt.

    Und das ist – glaube ich – auch das eigentliche Thema. Wir tragen Kleidung – oder besser gesagt Mode – schließlich auch, um unsere Individualität, unser Selbst nach Außen hin zu präsentieren. Und gerade ist es eben sehr in Mode gekommen, abenteuerlich zu wirken. Eben weil wir es sind. Der Trend zum Outdoor-Sport hat in den letzten Jahren enorm an Zuwachs und Fürsprecher gewonnen. Warum soll diese Einstellung nicht auch gezeigt werden?

    Insofern ist es egal, ob es ein Hugo-Boss-Mantel oder die Jack-Wolfskin-Jacke ist. Solange der Träger sich darin wohl fühlt, ist es doch okay.

    Beste Grüße
    Sven

  5. Danke für den schönen Artikel. Einerseits kann ich es verstehen das man sich über die vielen bunten Jacken in der Stadt aufregt, andererseits ist auf das Wetter leider kein Verlass.
    So war es gestern sonnig, warm und heute kühler und es sieht nach Regen aus. Was ausser einer Funktionsjacke sollte man da tragen? Es muss ja nicht immer das schreiend bunte Zeug sein. Es gibt auch dezente Farben :)

    Ich sehe es wie Basti, was nützt einem die schönsten Klamotten wenn kein Platz für Kleinkram ist?

  6. Das ist auch ein wenig eine Geldfrage und damit auch eine (Ausdrucks-)Haltung zum Konsum: entweder ich besitze 5 (billig-) Jacken, die ich top-modisch immer zur passenden Gelegenheit anziehen kann und in der nächsten oder übernächsten Saison wegwerfe – oder ich habe eine „gute“ Jacke, die ich dann halt die nächsten 5-10 Jahre anziehe. Jepp, ich habe noch eine lila-schwarze Hardshell, die tut auch noch nach 20 Jahren. Allerdings… lila!?!

    Das hat natürlich mit Selbstdarstellung zu tun: nur eben nicht: schaut wie sportlich, sondern: schaut wie bewusst ich bin/konsumiere. Übrigens ist das Argument „Selbstdarstellung“ ziemlich schwach: Selbstdarstellung ist alles. Brötchen, Frisur, Mobiltel, Schnürsenkel, Bart, Salami, Porsche, Fahrrad, Wandern… Wer legt die Grenze(n) fest?

    Von daher: ++ für den Artikel! und immer schön Alternativ bleiben ;-)

    • Das ist das Problem mit der Mode – irgendwann sind die Sachen nicht mehr modern. Das gilt sicherlich auch für die grad aktuellen Bonbonfarben im Outdoorbereich. Ich finde es immer schlimm, wenn man sich nur etwas kauft, um etwas darzustellen oder nur weil es von einer bestimmten (Inn)Marke ist und nicht, weil es einem gefällt oder man es gut und nützlich findet. Daher ist „Selbstdarstellung“ schon ein Argument.

  7. total beschXXX Gefühl: man hockt in der Sahara und der Shop-Besitzer und Bergführer würde einem gerne die Jacke abkaufen – und beide müssen dann verschämt feststellen, daß diese einen NP hatte von gut der Hälfte seines Ladeninhaltes. Eine 100€ Jacke!!

  8. Ich habe vor kurzem auch angefangen meine Outdoor Garderobe für den Alltag zu nutzen. Die Teile sind einfach praktisch und bequem. Zudem habe ich mittlerweile unzählige kostenlose Testmuster Jacken (zum Teil sogar richtig teure), wieso sollte ich die im Schrank vergammeln lassen? Wenn ich die nicht im Alltag nutze, dann kommen manche nur 1-2x im Jahr zum Einsatz.

    Sollen die andern doch denken was sie wollen. Meiner Meinung nach kann man die „echten Outdoorer“ eh von den „möchtegern Outdoorer“ recht gut unterscheiden … und sei es nur an der Tatze ;)

  9. Hi Jens,

    Da kann ich mich nur anschliessen. Ich trage meine Outdoorjacken auch gerne in der „normalen“ Freizeit. Wenn es mal regnet ist man auch in der Stadt gut geschützt.
    Aber über den Begriff „Urban Outdoor“ muss ich immer wieder schmunzeln. Und ich denke dann auch immer an die mit der Tatze auf der Brust ;)

    Grüsse, Chris

  10. „Und das ist – glaube ich – auch das eigentliche Thema. Wir tragen Kleidung – oder besser gesagt Mode – schließlich auch, um unsere Individualität, unser Selbst nach Außen hin zu präsentieren“

    Ich finde, der Kommentar von Sven, trifft es ganz gut. Mir persönlich geht es bei der Diskussion nicht darum, ob Sportler, die in den Bergen tatsächlich etwas leisten und die teure Gore-Jacke BRAUCHEN, sie tragen. Viel mehr fallen mir jene häufig auf, die eben „dazu gehören“ oder „cool“ sein wollen, obwohl sie recht offensichtlich diese Art von Jacke gar nicht wirklich BRAUCHEN. Für den Stadtbummel tut es auch eine günstigere Regenjacke, die nicht so atmungsaktiv ist. Wer sich aber einfach gerne dem Trend anschließend und sportlich (und vermögend) erscheinen möchte, kauft sich was Teures – und im Zweifel etwas sehr Teures, damit „die Anderen“ es nicht gleich erkennen, dass man eigentlich bei einem Aufstieg von 600Hm schon an seine Grenzen kommt. Wie Sven sagt: Bei der Mode geht es darum, etwas zu präsentieren – und zwar eine Version von sich selbst, die man gerne wäre.

    • Ich gebe dir absolut recht, viele kaufen und tragen teure Funktionskleidung nur, um etwas zu präsentieren, was sie nicht sind. Ich finde man erkennt diese Leute immer an dem Bekanntheitsgrad der Marke. Denn nur wenn die Marke auch sehr bekannt ist, kann man damit ja auch auffallen. Bei Marken die nur „Insider“ kennen und in Deutschland schwer zu bekommen sind, funktioniert das ja nicht, weil die Mehrzahl der Leute sie gar nicht kennt.

  11. Sehr schöner Artikel, und beruhigende Antworten, besonders das „Ich glaube, wir sind das in der Stadt, über die sich die anderen aufregen“.

    Von mir noch ein paar weibliche Sichtweisen: ich habe das Gefühl, dass von Frauen noch mehr erwartet wird „ordentlich“ angezogen zu sein, selbst in Jobs, wo kein Kundenkontakt herrscht. Da müssen es halt doch mal die hochhackigen Schuhe sein oder Blüschen, die ganz bestimmt nicht aus „Funktions-Material“ bestehen. Und dann geht man als einzige Urban Outdoorerin mit 10 anderen in die Kantine :-)

    Bonbonfarben finde ich im übrigen gut- alles ist schwarz und grau und beige kann ich noch tragen, wenn ich mal 70 bin!

    Aber was Frau auch bedenken muss – auf der Straße oder in der UBahn wird einem nur im Röckchen hinterher geguckt, aber nicht im Lieblings-Fleece-Pulli – außer ein paar Outdoorblogger vielleicht ;-)

    • Danke :-)

      Kann gut sein, dass von Frauen mehr erwartet wird. Männer in Outdoor-Klamotten ist ja fast nichts ungewöhnliches. Bei Frauen sieht das schon anders aus. Da gebe ich dir absolut recht.

      Ob du die Bonbonfarben auch noch in ein paar Jahren schön findest? In den 80er waren Neonfarben auch „in“. Ich kann mich noch gut an die Elho Jacken in Neongelb erinnern…

      • Neonfarben müssen es wirklich nicht sein. Aber wenn ich mal abstürze, findet der Hubschrauber mich in roter Regenjacke oder pinkem T-Shirt besser als in grün-schwarzer Tarnkleidung. Hoffentlich :)

  12. Über das Zitat von Die Zeit kann man eigentlich nur schmunzeln, es lässt sich genau so gut auf alle anderen Fashion Victims übertragen und geltend machen. Jeder sich selbst respektierender „Urban Outdoor“ler kann natürlich ganz praktisch das Argument hernehmen: „aber bei einem plötzlichen Regensturm bleib ich schön trocken!“ und ich würde sagen vor allem in Winter und bei miesem Wetter gilt das Argument natürlich auch, aber letztendlich kauft, trägt und präsentiert man neben dem praktischen Nutzen auch immer den Lifestyle. Darum begegnet einem die Tatze immer und überall und darum fahren reiche Muttis ihre Kids morgens mit dem Land Rover Sport Edition, tiefer gelegt, in die Schule. Es geht um das Image das man nach außen darstellt und mit dem man sich von Nicht-Gleichgesinnten unterscheidet und mit Gleichgesinnten verbindet.

    Ich steh dem Ganzen auch bei weitem nicht neutral gegenüber, ich bin Mode- und Werbe Fotograf von Beruf und werde auch von einer Outdoor Bekleidungsfirma gesponsort, aber auch wenn die Wetterbedingungen nicht gerade nach Funktionsbekleidung schreien, ziehe ich trotzdem meine geile Gore Text Jacke oder die dicke Daunenjacke an wenn ich Lust drauf habe, einfach weil sie mir gefallen. Man muss das Ganze einfach nicht so ernst nehmen und wer über uns Urban Outdoor-ler empört und beleidigt ist, bei dem ist es schon zu weit gegangen, würde ich sagen :)

    • Hi Sebastian,
      ich stimme dir 100% zu: Das Argument lässt sich auf alles anwenden. Denn was braucht man schon? Ein SUV in der Stadt braucht man sicherlich auch nicht.

      PS: Ein schöne und interessante Seite hast du da. Da habt ihr euch ja ein ehrgeiziges und tolles Projekt vorgenommen!

  13. Ich nochmal mit ner weiblichen Sichtweise.

    Ich stimme Stefanie zu, von Frauen wird wohl iwie noch etwas mehr erwartet. oder aber, Frauen wollen das auch ein wenig? Kommt natürlich auf die Frau an. Im Großen und Ganzen aber stimme ich ihr zu.

    Ich finds, je nach Laune, gut, wenn ich auffalle und mein Hobby zur Welt hinaustrage ;) Gerade als Frau kriegt man auch immer wieder ungläubige Blicke mit, wenn man mit Trailrunningschuhen in der Bahn sitzt oder einen guten Rucksack mit sich trägt.

    Ich trage Outdoor-Sachen nicht um der Marken oder des Status‘ Willen, sondern um mein Hobby auch unter der Woche etwas pflegen zu können – solange es gut aussieht. Da muss es auch beileibe nicht das teuerste Modell sein (Aber vielleicht bin ich da auch etwas zuuu weiblich – auch beim Backpacking achte ich auf zusammenpassende Farben, nicht zu bollernde Hosen etc *lach*)

  14. Pingback: Gastbeitrag: Praxistest: Merrell Barefoot Train True Glove | Hiking Blog

  15. Hallo ihr,
    Ja, das ist tatsächlich ein sehr guter, pointierter und konziser Beitrag.
    Ich muss ja auch gestehen, dass ich mich selbst oftmals ein bißchen darüber wundere, dass Leute mit solchen Klamotten in der Stadt herumlaufen, wobei das in meiner Heimatstadt Innsbruck ja relativ geläufig ist und die Berge ja eigentlich vor der Haustüre liege. Somit kann man eigentlich niemandem einen Vorwurf machen, denn hier kanns ja im Grunde gleich nach der Arbeit auf die Berge gehen.
    Aber letztlich ist es wohl so, wie hier beschrieben wird: Warum sollte man nicht eine Ahnung, eine Andeutung von Abenteuer und Freizeit in den oftmals stressigen Alltag holen, der vielleicht wenig mit der liebsten Freizeitbeschäftigung zu tun hat?

  16. Mein Arbeitstag ist lang, ich muß mich bewegen könnennd ich mache viel Sport. Mit Funktionskleidung habe ich keinen Ärger, die Schnitte schmal und doch beweglich passen mir, was bei normaler Frauenkleidung oft nicht der Fall ist.

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