So habe ich die 24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig erlebt

Im Rahmen des ersten Bloggerwandern in Rheinland-Pfalz, habe ich zusammen mit anderen Bloggern auch an der 24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig teilgenommen.

Und dabei habe ich so ziemlich alle Wandergefühle durchlebt. Aber von vorn.

24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig

Nach der gestrigen Schnupperwanderung auf dem Moselsteig, der Stadtführung in Bernkastel sowie dem gemütlichen Abend war es dann endlich soweit:

Der Tag der Tage. Judgement Day. 24 Stunden Wandern. Knapp 80 Kilometer weit.

Trotz Aufregung habe ich richtig gut geschlafen und bin dementsprechend ausgeruht. Nach einem doppelten Frühstück – einmal im Hotel und nochmal am Startpunkt in der Grundschule in Bernkastel-Kues – bin ich zudem bestens gestärkt.

Dann geht alles ganz schnell. Teilnahmeunterlagen abholen, die letzten Sachen zusammen packen und dem Briefing des Veranstalters lauschen.

Und nach den obligatorischen Gruppenfotos, stehen wir Blogger auch schon mitten unter den anderen Teilnehmern auf dem Schulhof und warten auf den Start der 24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig.

Hauptstrecke (40 km)

Nach dem Start mache ich mich in dem Pulk aus Wanderwütigen auf den Weg. Drei Schleifen mit insgesamt knapp 80 Kilometern liegen vor uns. Noch weiß ich nicht, wie ich das schaffen soll. Mein Ziel sind zwei Schleifen. Aber jetzt muss ich zunächst mal die Hauptschleife bewältigen.

Ein wenig gedrängt geht es durch Bernkastel, am Moselufer entlang und durch die Moselauen. Nicht so ganz mein Fall, in einer so großen Gruppe zu wandern. Aber beim ersten Aufstieg, kurz nach dem Örtchen Lieser, entzerrt sich das Feld bereits merklich. Nur um sich an der ersten Stempelstelle auf dem Berg wieder zu komprimieren. Blöd.

Eine gefühlte Ewigkeit muss ich an der Stempelstelle anstehen. Daher bleibt für die eigentliche Pause nicht viel Zeit. Schnell ein Schmalzbrot essen, ein alkoholfreies Radler trinken und wieder los. Das hatte ich mir vorher entspannter vorgestellt.

Auf einem Höhenweg geht es nun immer mit dem Blick auf die Mosel durch die Weinberge. Das Feld aus Wanderern jetzt wieder deutlich auseinander gezogen. Ich laufe jetzt gemeinsam mit Karin, die bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH arbeitet und das Bloggerwandern mit organisiert hat.

Wir passieren die nächste Verpflegungsstation im Weindorf Osann-Monzel. Eine Kindertanzgruppe sorgt hier für ein wenig Unterhaltung. Doch viel Zeit für eine Pause lassen wir uns auch hier nicht. Denn wir wandern im hinteren Mittelfeld. Und obwohl die 24-Stunden-Wanderung kein Wettkampf ist und es nicht darum geht, als erster anzukommen, setzt uns dieser Umstand irgendwie unter Druck.

Es geht erneut bergauf durch die Weinberge und wir werden oben mit einem grandiosen, weitem Blick auf zwei Täler belohnt. Durch einen schönem Mischwald geht es Kilometer für Kilometer weiter.

Karin und ich haben die gleiche Wandergeschwindigkeit und laufen nun schon eine ganze Weile gemeinsam. Dann stößt die Wanderreporterin Daniela zu uns, die während des Laufens für eine Prüfung am Montag lernt. Auch nicht schlecht.

Beim nächsten Anstieg komme ich mit anderen Teilnehmern ins Gespräch und ich merke, dass dies auch so besonders an einer 24-Stunden-Wanderung ist: Man lernt unterwegs ganz ungezwungen andere Menschen kennen und unterhält sich. Vor allem lenken die netten Gespräche von den noch vor einen liegenden Kilometern ab und die Zeit vergeht schneller.

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Nach einem sehr langen Anstieg passieren wir die nächste Verpflegungsstation, an der uns Frauen und Männer in römischen Gewändern erwarten. Die römische Vergangenheit der Region begleitet uns nun auf den nächsten Kilometern. Vor allem die Stempelstation an einer alten römischen Weinpresse hat es Karin und mir besonders angetan und nicht nur, weil es dort auch einen herrlichen Riesling zu probieren gibt. Auch die weiteren Stationen am Wegesrand sorgen für willkommene Abwechslung.

Die letzten Kilometer der Hauptstrecke vergehen relativ zügig, auch wenn der Streckenverlauf jetzt relativ eintönig ist und es sehr lange nur geradeaus geht. Aber ich unterhalte mich angeregt mit Karin und die Zeit vergeht wie im Flug. Nur was uns irgendwie beschäftigt: Wir sind weit und breit allein. Ständig fragen wir uns, ob wir von der Strecke abgekommen sind oder wir einfach nur sehr langsam sind.

Nach einem weiteren Stück durch Weinberge, dem passieren einer Stempelstation an einer Kirche und einem langen Abschnitt durch ein Waldgebiet erreichen wir schließlich ein Kurzentrum. Hier befindet sich die nächste Stempelstation und im Innenhof laden Liegen und ein Feuer zu einer entspannten Pause ein. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten und entspannen uns auf den Liegen. Kurz vorher gab es sogar noch Livemusik.

Nach der Pause laufen wir zu viert weiter: Die lernende Wanderreporterin ist wieder bei uns und auch die bessere Hälfte der Gipfelträumer. In dieser Konstellation machen wir uns an die letzten Kilometer.

Wenig später sehen wir auch schon Bernkastel-Kues im Tal unter uns liegen. Nach einem Abstieg durch die Weinberge erreichen wir schließlich glücklich und zufrieden nach 40 km den Start- und Zielpunkt an der Grundschule in Bernkastel.

Sonderschleife 1 (21 km)

Während wir uns mit Nudeln mit Bolognese-Sauce gestärkt haben, hat die Dunkelheit bereits ihren Schleier über den Ort gelegt und wir brechen im Schein unserer Stirnlampen auf zur zweiten Schleife.

Wir, das sind jetzt Hike Karin, Caro aka Lina Luftig, Jessi von BUNTERwegs und Nathalie, die genauso wie Karin bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH arbeitet.

Die Ausschilderung der zweiten Schleife führt uns durch den mittelalterlichen Ortskern von Bernkastel und weiter durch die berühmten Steillagen oberhalb des Ortes, die dicht mit Reben bepflanzt sind. Je höher wir kommen, desto besser wird die Aussicht über den beleuchteten Ort.

In der Dunkelheit geht es weiter durch Wiesen und Wald und wir erleben die besondere Faszination der Nachtschleife hautnah. Schließlich erreichen wir die erste Verpflegungsstation bei der Freiwilligen Feuerwehr in Graach – Schäferei und holen uns den ersten Stempel der zweiten Schleife ab. Da es leicht angefangen hat zu regnen, kramen wir unsere Regenjacken aus den Rucksäcken und stülpen die Regenhüllen über unserer Rucksäcke.

Im Nieselregen geht es auf schmalen Pfaden durch Wiesen und Wald bergauf. Oben angekommen passieren wir eine Gruppe von Jugendlichen, die hier oben mit Alkohol und lauter Musik konstruktiv ihr Wochenende gestalten. Ob sie uns anfeuern oder verhöhnen, als wir sie passieren, können wir nicht genau sagen.

Auf dem Bergkamm geh es weiter entlang und so vergehen Kilometer für Kilometer. Schließlich führt uns die Ausschilderung auf schmalen Pfaden in Serpentienen wieder hinunter zur Mosel.

Definitiv ein schöner Weg, der jedoch in der Dunkelheit und dem nassen Untergrund gar nicht so einfach zu gehen ist. Vor allem ein sehr steiler, mit Drahtseilen versicherter Abschnitt, hat es in sich. Im hellen Leuchtstrahl unserer Stirnlampen versuchen wir uns im Dunkeln zurechtfinden.

Im Tal angekommen überqueren wir schließlich wieder die Mosel und kommen zur nächsten Stempelstation, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr Wehlen befindet.

Mittlerweile sieht man uns die Strapazen deutlich an. Wir sind nur noch froh, dass wir uns hinsetzen können und genießen schweigend heißen Tee und Brühe.

Für Nathalie ist hier die 24-Stunden-Wanderung zu Ende und sie fährt mit dem Shuttle-Bus zurück. Trotzdem eine super Leistung, vor allem wenn man bedenkt, dass sie spontan teilgenommen hat und ansonsten nicht viel wandert.

Schließlich müssen auch wir vier Verbliebenen uns wieder auf den Weg machen. Unser körperliche und geistige Verfassung ist jetzt nicht mehr die Beste und jeder hat mit Wehwehchen zu kämpfen.

Und dann führt uns der Wegverlauf auch noch nicht auf den kürzesten Weg an der Mosel zurück nach Bernkastel, sondern in entgegen gesetzter Richtung. Was für mich nicht gerade motivierend ist. Doch irgendwann knickt der Weg nach links in den Wald ab uns es geht wieder zurück Richtung Bernkastel-Kues.

Durch den Wald und durch schöne Streuobstwiesen kommen wir unserem Ziel in Bernkastel immer näher. Durch die Dunkelheit sind unsere Sinne besonders für die Geräusche ums uns herum geschärft. Denn nach reden ist uns jetzt allen nicht mehr. Die letzten Kilometer geht es wieder direkt an der Mosel entlang. Schweigend kämpft jetzt jeder für sich und wir erreichen schließlich wieder die Grundschule.

Sonderschleife 2 (19 km)

Meine drei Begleiterinnen sind ziemlich angeschlagen und auch mir schmerzen die Füße. Die drei Mädels wollen sich erst mal hinlegen, ausruhen und dann entscheiden, ob sie die letzte Schleife noch gehen.

Ich bin mir jedoch sofort sicher: Wenn ich einmal liege, werde ich nicht mehr aufstehen. Dann wird mein innerer Schweinehund zu laut. Da mir zwar die Füße weh tun, ich mich aber ansonsten den Umständen entsprechend noch relativ gut fühle und kein wenig müde bin, beschließe ich, auch die letzte Etappe anzugehen.

Jedoch möchte ich die ungern ganz alleine gehen. Vor allem weil ich weiß, dass dann die Ablenkung fehlt. Am Nachbartisch bekomme ich mit, wie sich eine Viergruppe fertig macht und ich frage, ob ich mich anschließen darf.

Um 4:15 Uhr brechen wir gemeinsam auf. Wieder überquere ich die Mosel und es geht durch den historischen Ortskern von Bernkastel mit seinen sehenswerten Fachwerkhäusern. Diesmal jedoch nicht durch die Weinberge, sondern immer am Kallenfelsbach entlang auf einem schmalen Pfad stetig bergauf durch den Wald.

Gesprochen wird nach einer kurzen Unterhaltung am Anfang, nun auch nicht mehr viel. Auch weil es der lange Anstieg ganz schön in sich hat und ich ganz schön den Berg hoch durch den Morgen schnaufe. Warum tue ich mir das an? Geht es mir jetzt das erste Mal durch den Kopf.

Oben angekommen geht es weiter durch Felder und Wiesen. Langsam bricht der Tag an und es wird heller. Da es dicht bewölkt ist, bekommen wir den Sonnenaufgang leider nicht zu sehen. Aber es ist trotzdem schön, den Anbruch des Tages mit zu erleben.

Denn uns bietet sich ein schöner Ausblick über die hügelige Landschaft. Morgennebel liegt in den Tälern und sorgt auch so für eine ganz besondere Morgen-Atmosphäre. Das alles motiviert mich jetzt unheimlich, auch weil ich schon so weit gekommen bin.

Aber die Kilometer zu nächsten Versorgungsstation ziehen sich wie Kaugummi. Als wir schließlich im Örtchen Longkamp ankommen, haben wir die Hälfte der letzten Schleife geschafft und es gibt bei der Freiwilligen Feuerwehr Longkamp den letzten Stempel ins Stempelheft. Ich bin ziemlich fertig. An Konversation ist bei mir jetzt gar nicht mehr zu denken. Hunger habe ich auch keinen. Auch für den selbst gebackenen Kuchen kann ich mich in meiner momentanen Verfassung nicht begeistern.

Das letzte Stück liegt jetzt vor uns. Es geht weiter durch schöne Wiesenpfade und dann endlich wieder zurück Richtung Bernkastel-Kues. Was psychologisch für mich jetzt wirklich wichtig ist. Denn meine Füße schmerzen tierisch und jeder Schritt tut weh. Kilometer für Kilometer zähle ich jetzt runter.

Per Twitter bekomme ich ein paar Motivations-Tweets, die mich zum durchhalten anfeuern. Vielen Dank an alle, die so früh morgens an mich gedacht haben! Jeder einzelne Tweet hat echt geholfen.

Wir passieren den Ort Monzelfeld, deren Bewohner noch friedlich in ihren Betten schlummern. Für ein Bett, würde ich jetzt alles geben. Denn langsam komme ich an meine Grenze. Aber wenigstens geht es nur noch bergab, versuche ich das Positive zu sehen.

Erst in Serpentinen auf einer Straße und dann zweigt der Wegverlauf noch mal nach rechts ab und führt uns auf einem schönen, schmalen Waldpfad in vielen Windungen bergab. Der Weg ist ein Traum für jeden Wanderer. Aber nicht nach 20 Stunden und 75 Kilometern in den Knochen. Mich auf jeden Schritt konzentrieren und Wurzeln oder Steine rechtzeitig erkennen, fällt mir fast unmöglich.

Als wir alle sturzfrei unten angekommen sind, erreichen wenig später auch schon den Ortsrand von Bernkastel. Und die Erkenntnis, es bald tatsächlich geschafft zu haben, trägt mich die letzten Meter.

Mir kommen Passanten entgegen, die mich ungläubig mustern. Sehe ich so fertig aus?

Ich setze mir jetzt kleine Ziele: Ein aller letztes Mal durch die historische Altstadt. Jetzt nur noch die Mosel überqueren. Noch ein paar Schritte die Straße entlang, nach links und rauf bis zur Grundschule.

Und dann sehe ich die Grundschule endlich vor mir und habe es tatsächlich geschafft: 80 km in 21 Stunden und 29 Minuten. Wahnsinn.

Ich bin total glücklich, als ich meine Medaille voller Stolz entgegen nehme.

Aber auch völlig erschöpft und fußtechnisch fix und fertig. Das versuche ich mir jedoch beim „Geschafft-Foto“ nicht ansehen zu lassen.

Denn bis zu diesem Glücksgefühl am Ende, war es ein wirklich harter und beschwerlicher Weg.

Mein Fazit

Die Teilnahme an meiner ersten 24-Stunden-Wanderung war für mich ein ganz besonderes Erlebnis und meine bisher größte körperliche und mentale Herausforderung beim Wandern.

Dabei konnte ich durch das Wanderevent die Natur der Mosel-Region intensiv erleben sowie die kulinarischen und kulturellen Besonderheiten der Weinkulturlandschaft kennen lernen.

Das ich alle drei Schleifen schaffe, damit habe ich vorher nicht gerechnet. Erstaunlicherweise hatte ich dabei gar nicht mit der Müdigkeit zu kämpfen und war konditionell sehr gut drauf.

Auf der letzten Schleife musste ich jedoch für das unbeschreibliche Glücksgefühl am Ende hart kämpfen. Aber es hat sich gelohnt.

Insgesamt bin ich dankbar für die vielen intensiven Eindrücke und diese einzigartige (Grenz)Erfahrung. Bin mir aber nicht sicher, ob ich das nochmal haben muss.

Was die Wahl meiner Ausrüstung und Bekleidung angeht, hat alles perfekt gepasst. Besonders bei dem Schuhwerk, habe ich mir vorher viele Gedanken gemacht und war am Ende froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Meine Packliste für die 24-Stunden-Wanderung stelle ich dir noch in einem extra Artikel vor und gebe dir dazu ein paar Tipps.

Danke!

Herzlichen Dank an die Organisatoren des 1. Bloggertreffens in Rheinland-Pfalz und der 24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig für die Einladung, die tolle Organisation sowie die persönliche rundum Betreuung.

Ein großes Dankeschön geht auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die sich für uns während der 24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig die Nacht um die Ohren geschlagen haben und uns nicht nur mit Essen und Trinken versorgt haben, sondern uns auch mit Worten immer wieder motiviert haben.

Vielen Dank auch an die anderen Blogger für drei lustige, schöne und erlebnisreiche Tage sowie den Austausch und die guten Gespräche. Mir hat es großen Spaß gemacht, mit euch gemeinsam an der 24-Stunden-Wanderung teilzunehmen.

Jeder von euch kann stolz auf seine Leistung sein – egal wie weit er gekommen ist!

Anmerkung: Ich wurde von Rheinland-Pfalz Tourismus, Mosellandtouristik und dem Ferienland Bernkastel-Kues zu dem Bloggerwandern und der 24-Stunden-Wanderung auf dem Moselsteig eingeladen. Herzlichen Dank dafür!

Titelfoto: © RPT, Karin HB

So haben die anderen Blogger die 24-Stunden-Wanderung erlebt

Außerdem gibt es noch einen Podcast zu der 24 Stunden Wandern in Rheinland-Pfalz.

Fotogalerie

Meine Aufzeichnung der 24-Stunden-Wanderung

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Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Jens,
    toller Bericht und nochmal Hut ab für deine Leistung!

    Ich finde es immer sehr erstaunlich, das am Ende des Tages dann ganz unterschiedliche Beiträge vom selben Event entstehen, aber es hat halt jeder seine ganz eigenen Eindrücke.

    Das Nacht-Foto ist lustig – da sehen wir ein bisschen aus, als würden wir von Außerirdischen abgeholt werden :-D Aber sie haben uns nicht bekommen, wir waren dann doch zu schnell.

    Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig auf August, das wird ja für dich locker zu packen sein. Und ich übe einfach noch ein bisschen, damit ich mit dir Schritt halten kann :-)

    LG, Karo

    • Hi Karo,

      danke dir – war mir eine Freude dich endlich mal persönlich kennengelernt zu haben und die zweite Schleife mir dir gemeinsam zu wandern!

      Die verschiedenen Sichtweisen und Eindrücke finde ich auch immer spannend zu lesen. So eine Wanderung erlebt ja halt auch jeder anders.

      Ich glaube auch, wir sahen auch ein wenig aus wie Außerirdische. Zumindest haben mich ein paar Passanten so angeschaut ;-)

      Freue mich auch schon darauf, die Bergische 50 mit dir zu laufen. Da können wir es mal entspannter angehen lassen…hoffe ich zumindest. Kommt ja auch immer auf die Tagesform an.

      Bis dahin und ganz liebe Grüße!

  2. Hi Jens,

    klasse dein Bericht! Macht richtig Spaß dich so auf dieser Wanderung zu begleiten.

    80 km am Stück sind wirklich eine grandiose Leistung! Auch von mir nochmal Glückwunsch :)

    LG Alex

    • Danke schön!

      Freut mich, dass ich dich virtuell mitnehmen konnte. Leider konnte ich mich nicht kurz fassen, aber wenn man fast 24 Stunden wandert, erlebt man halt auch viel und hat einiges zu berichten.

      Viele Grüße aus dem Pott!

  3. Hallo Jens,

    Glückwunsch zu der Leistung. Mein letzter 100er ist schon eine ganze Weile her, aber der Schmerz ist immer noch gegenwärtig. Ich kann dir also voll nachempfinden und habe deshalb großen Respekt.

    Nochmals Glückwunsch

  4. Lieber Jens, nachdem ich nun von Irland zurück bin, habe ich deinen Artikel gelesen und mich sehr gefreut. Wollte mich auch nochmal bedanken für das tempogleiche Gemeinsamwandern. Ich fand, wir waren nicht langsam unterwegs, haben eben auch die schönen Highlights am Wegesrand mitgenommen (Wanderliege mit Aussicht, Heiße Brühe, Wein und Römer), was natürlich „wertvolle“ Zeit kostete :-) Aber es ging ja nicht um einen Wettbewerb, sondern darum, bei all der Anstrengung auch ein wenig Genuß zu erleben. Freue mich auf die nächste Begegnung! LG, Karin

    • Liebe Karin,
      ich fand es auch klasse, dass wir uns ein wenig Zeit für die Highlights am Wegesrand genommen haben. Genau das macht ja auch einer 24-Stunden-Wanderung aus.

      War mir eine Freude mit dir gemeinsam zu wandern!

      Liebe Grüße und bis bald, Jens

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