Praxistest: OUTXE Savage 24000 mAh Solar-Powerbank

Du möchtest beim Trekking oder Camping Deine elektronischen Geräte laden und musst daher mehrere Tage unabhängig von einer Steckdose sein? Dann ist die OUTXE Savage 24.000 mAh Solar-Powerbank vielleicht genau richtig für Dich.

Ich habe die extrem robuste Stromquelle getestet, die nicht nur reichlich Kapazität bietet, sondern dank Solarpanel auch über die Sonne aufgeladen werden kann.

OUTXE Savage 24.000 mAh Solar-Powerbank

Die Savage Powerbank der chinesischen Marke OUTXE (Outdoor Xtreme Energy) ist ein extrem robuster Energiespeicher mit 24.000 mAh Nennkapazität.

Aufgeladen wird die Savage per Micro-USB, USB-Typ-C oder über das integrierte 2 Watt Solarpanel. Über zwei USB-Buchsen können zwei Endgeräte gleichzeitig geladen werden, wobei einer der beiden Anschlüsse Quick Charge 3.0 mit DC 5V/3A unterstützt.

Die OUTXE Savage 24000 mAh Powerbank im Test

Die Powerbank hat die IP67-Schutzart und ist daher wasserdicht, staubdicht und stoßfest. Sie verfügt daneben über eine integrierte LED-Taschenlampe sowie einen ausklappbaren Metallaufhänger.

OUTXE gewährt auf seine Produkte ab Kaufdatum eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie sowie 3 Jahre Gewährleistung auf die Funktionalität.

Details

  • Kapazität: 24.000 mAh (24Ahx3.7V=88.8Wh)
  • Batterietyp: Lithium-Polymer Akku
  • Solar Panel: 2 Watt | 400mA
  • Micro USB Eingang: DC 5V/2A, 9V/2A (max)
  • Type-C Eingang: DC 5V/3A (max)
  • Schnellladeausgang: DC 5V/3A, 9V/2A, 12V/1.5A (max)
  • Smart Ausgang: DC 5V/2.4A (max)
  • Abmessungen: 180x89x30 mm
  • Gewicht: 548 Gramm 
  • Preis: 49,99 Euro

Praxistest

Ich habe die OUTXE Savage 24.000 mAh Solar-Powerbank mehrmals mehrere Tage beim Camping getestet.


Transparenzhinweis: Die Savage Powerbank wurde mir kostenlos von OUTXE für den Test zu Verfügung gestellt. OUTXE ist eine chinesische Outdoor-Lifestyle-Marke, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, robuste und gleichzeitig stylische Produkte für ein aktives Outdoor-Leben zu entwickeln. Der Testbericht spiegelt meine eigene Meinung wieder und es wurde kein Einfluss genommen.


Erster Eindruck

​Die OUTXE Savage Solar-Powerbank wird in einer wirklich ansprechend gestalteten Verpackung mit Logo und stilisiertem Gebirge geliefert. In der Box befindet sich neben der Powerbank eine Bedienungsanleitung (u.a. in Deutsch), je ein USB-Typ-C und -Micro-USB-Kabel sowie ein Karabiner.

Die Powerbank macht nach dem Auspacken einen sehr hochwertigen und extrem robusten Eindruck: Das Gehäuse ist qualitativ einwandfrei verarbeitet und das Material fühlt sich wertig an. 

Verarbeitung

Das Gehäuse ist aus dickem Silikonkautschuk und mit mehreren Schrauben verschraubt. Die Ecken werden zusätzlich von dicken, roten Gummibumpern geschützt. Die USB-Anschlüsse sind durch dicke Gummikappen vor dem eindringen von Wasser und Staub geschützt und die Solarzelle ist leicht vertieft in das Gehäuse eingelassen.

Ich traue dem Gehäuse und der Konstruktion absolut zu, dass die Powerbank auch einen Sturz aus ein paar Metern Höhe unbeschadet übersteht. 

Das Gehäuse hat die IP-Schutzklasse 67. Die Kennziffer 6 sagt dabei aus, dass die Powerbank gegen das Eindringen von Staub geschützt ist. Die Kennziffer 7 bedeutet, dass sie gegen das Eindringen von Wasser für einen gewissen Zeitraum geschützt ist. Einen starken Regenschauer während des Campings hat die Powerbank unbeschadet überstanden.

So viel Schutz macht sich aber leider auch beim Gewicht bemerkbar: Mit 548 Gramm ist sie wirklich kein Leichtgewicht und empfiehlt sich daher für mich eher für den stationären Gebrauch, wie z.B. beim Camping.

Bedienung

Die OUTXE Savage Powerbank wird durch Drücken des An-Aus-Knopfes auf der Rückseite eingeschaltet. Vier blaue LEDs zeigen dann den Ladezustand der Powerbank an. 

Die Gummikappen, mit denen die USB-Anschlüsse geschützt sind, lassen sich etwas fummelig öffnen. Was aber der IP67-Schutzart geschuldet ist.

Durch die geriffelte Struktur an den Seiten liegt die Powerbank gut in der Hand, ist aber auch recht schwer. 

Aufladen

Über die mitgelieferten Kabel kann die OUTXE Savage an jedem USB-Anschluss aufgeladen werden. Der interne Mehrfachschutzsystem schützt dabei die Batteriezellen vor Überstrom, Überspannung, Kurzschluss, Überladung, Tiefenentladung sowie Überhitzung. Das schützt die sensiblen Lithium-Ionen-Batteriezellen vor Schäden und verlängert deren Lebensdauer. Wenn alle vier LEDs blinken, befindet sich die Powerbank im Selbstschutzmodus. 

Über den USB-Typ-C Anschluss kann die Powerbank mit 5V und maximal 3A geladen werde, der Micro-USB Anschluss unterstützt maximal 5V und 2A. Die Powerbank lässt sich auch gleichzeitig über beide Anschlüsse laden, was die Ladezeit extrem verkürzt. Aufgrund der hohen Kapazität dauert es jedoch sehr lange, bis die Powerbank vollständig aufgeladen ist. Im Test der OUTXE Powerbank habe ich folgende Ladezeiten ermittelt:

  • ​USB Typ-C 5V/3A: ca. 11 Stunden
  • Micro USB 5V/2A: ca. 16 Stunden
  • USB Typ-C + Micro USB: ca. 7 Stunden

Beim Ladevorgang zeigen die blauen LEDs den Ladezustand der Powerbank an:

  • keine LED leuchtet: Leer
  • 1 LED blinkt: <25% Ladung
  • 1 LED leuchtet: 26-50% Ladung
  • 2 LEDs leuchten: 51-75% Ladung
  • 3 LEDs leuchten: 76-99% Ladung
  • 4 LEDs leuchten: Vollständig geladen

Solarzelle

Daneben kann die OUTXE Savage theoretisch auch mit dem integrierten Solar Panel aufgeladen werden. Sobald die Lichtbedingungen ausreichen, wird die Powerbank automatisch geladen. Angezeigt wird das durch eine kleine grüne LED in der linken, oberen Ecke der Solarzelle.

Da die maximale Ladeleistung mit 2 Watt (bei Idealbedingungen von 40.000 Lux) jedoch sehr gering ist, dauert es sehr lange bis die Powerbank vollständig über die Solarzelle aufgeladen ist. Würde die Sonne 24 Stunden am Tag scheinen, dauert es ca. 78 Stunden die Power Bank nur mit der Solarzelle komplett aufzuladen. Im Ernstfall lässt sich mit dem Solar Panel aber durchaus soviel Strom erzeugen, dass man ein Smartphone für ein Notruf mit Strom versorgen kann.

Trotzdem finde ich das Solar Panel praktisch. Weil ich dadurch selbst Strom aus Sonnenlicht erzeugen kann. Beim Camping habe ich die Powerbank tagsüber mit dem beigefügten Karabiner an das Zelt gehängt, so dass der Akku zumindest ein wenig aufgeladen wurde. Da die Powerbank wasserdicht ist, ist es auch nicht schlimm, wenn es zwischendurch mal anfängt zu regnen.

Ausgänge zum Laden

Über die zwei USB-Ladeanschlüsse lassen sich gleichzeitig zwei elektronische Geräte parallel laden, was gerade bei mehreren Geräten oder Personen praktisch ist. Die Anschlüsse haben eine Schnellladefunktion und erkennen automatisch, mit welchem Strom ein angeschlossenes Gerät maximal geladen werden kann und stellen dann den maximalen Ladestrom zur Verfügung.

Der mit orange farblich gekennzeichnete USB-Anschluss unterstützt Quick Charge 3.0 mit 12V/1,5A, 9V/2A und 5V/3A und hat in der Praxis mit verschiedenen Geräten (iPhone 8, iPad mini 4, Nokia 8) einwandfrei funktioniert.

Beim Camping konnten wir vier Tage lang alle unsere elektronischen Geräte mit Strom versorgen, ohne das der OUTXE Savage Powerbank während des Test der Saft ausgegangen ist. Auch hier zeigen die LEDs den Entladezustand an:

  • 4 LEDs leuchten: 76-100% Ladung
  • 3 LEDs leuchten: 51-75% Ladung
  • 2 LEDs leuchten: 26-50% Ladung
  • 1 LED leuchtet: <25% Ladung
  • 1 LED blinkt: <5% Ladung
  • keine LED leuchtet: Leer

Mein iPhone 8 konnte ich zuhause ca. 8 Mal vollständig aufladen.

Sonstiges

In der OUTXE Savage Powerbank ist eine helle LED-Lampe mit drei Lichtmodis (Normal / Strobe / SOS ) integriert. Brauche ich jetzt nicht unbedingt, ist aber gerade im Zelt oder im Notfall nicht unpraktisch. ​Die LED-Lampe wird durch langes Drücken des An-Aus-Knopfes angeschaltet, ein weiterer Druck schaltet in den Strobe-Modus und noch einer in den SOS-Modus.

An der Powerbank befindet sich außerdem ein integrierter Aufhänger aus Metall, der zusammen mit dem Karabiner ein einfaches befestigen, z.B. am Rucksack oder Zelt, ermöglicht. Ich habe die Powerbank beim Camping damit am Zelt befestigt, damit die Powerbank über die Solarzelle aufgeladen wird.

Mein Fazit

Die OUTXE Savage 24.000 mAh Solar-Powerbank ist eine extrem robuste Stromquelle mit ausreichend Kapazität für mehrere Tage.

Die Verarbeitung ist erstklassig und die Funktionalität lässt mit den Lademöglichkeiten und Quick Charge 3.0 keine Wünsche offen. Die integrierte LED-Lampe ist durchaus praktisch, die Solarzelle jedoch nur als Notfallstromquelle nützlich.

Insgesamt ist die OUTXE Savage 24.000 mAh Solar-Powerbank durch die hohe Kapazität und das unverwüstbare Gehäuse mit IP67-Schutzart für mich der ideale Stromspeicher beim Camping.

Zumal auch immer mehr Campinglampen und andere elektronischen Gadgets einen integrierten Akku haben und per USB-Anschluss aufgeladen werden müssen.

Die Savage Powerbanks von OUTXE bekommst Du in Deutschland bei Amazon:

Anmerkung: Die Savage 24.000 mAh Solar-Powerbank wurde mir freundlicherweise von OUTXE für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Meine Meinung ist jedoch wie immer nicht beeinflussbar.

Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Jens,
    Danke für den Test-Bericht und die ausführliche Erläuterung. Eine robuste Powerbank kann für die viele Technik heute sicher empfehlenswert sein, v.a. für energiefressende GPS-Geräte :-)
    Allerdings halte ich die feste Kombination mit Solar-Panelen immer für reine Verkaufstricks. Das bewirkt leider nichts Gutes. Die Solarzellen sind zum Ersten generell viel zu winzig. Die lange theoretische Ladezeit über Solarzelle hast Du ja schon richtig angegeben, meine Berechnungen aufgrund der Angaben lagen in einem ähnlichen Bereich. Zu bedenken ist aber noch, daß nicht der ganze abgegebene Strom der Solarzelle auch tatsächlich als Ladestrom im Akku landet – bei Akkuladegeräten wird von tatsächlichen Lade-Wirkungsgraden von z.T. nur 30% gesprochen. Macht wenig, wenn man am Stromnetz lädt. Solar verlängert sich die Ladezeit dann aber ordentlich…
    Jedoch mein Haupteinwand ist, daß man zum Solar-Laden die schwarz verschalte Power-Bank komplett in die Sonne legen muß – und dadurch sicher schnell und oft hohe Temperaturen von 40° und mehr im Gerät erreicht. Und das verringert nicht nur die Ladefähigkeit der Zellen, sondern beeinträchtigt vor allem die Lebensdauer der Lithium-Ionen-Akkus ganz massiv! Hitze (ab über 30°) und Kälte (ab unter 10°) gelten als die Hauptfeinde von Li-Ionen-Akkus. Insofern kann eigentlich nur empfohlen werden, getrennte Geräte (Powerbank + Solarpanele) zu verwenden, zumal dann auch Panele z.B. als Falt-Teile zum Einsatz kommen können, die eine wirksame Größe aufweisen. Die Powerbank wird besser über Kabel angeschlossen und in den Schatten gelegt. Es ist in der Kombination sogar möglich, eine kleinere (leichtere) Powerbank zu verwenden, weil sie schneller unterwegs geladen werden kann.
    Liebe Grüße!
    Bernd

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