Managementplan für den Wolf in Brandenburg vorgestellt

  Andreas Eistert / WWF

Andreas Eistert / WWF

Heute hat Brandenburgs Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Anita Tack in Potsdam den neuen Wolfs-Managementplan der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Umweltschutzverbände NABU, IFAW, BUND und WWF begrüßten das Papier als „zukunftsweisend“, betonten jedoch zugleich, der Plan müsse nun schnellstmöglich mit Leben gefüllt und in die Tat umgesetzt werden. Zudem dürfe er kein statisches Papier sein, sondern müsse zukünftigen Entwicklungen angepasst werden.

Der neue Managementplan regelt die Gewährleistung eines wissenschaftlichen Monitorings, die Regelung der Zuständig- und Verantwortlichkeiten sowie eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Bei der Konkretisierung in Bezug auf die Umsetzbarkeit in der Praxis bieten die Verbände ihre Mitarbeit an. Grundsätzlich läge es jedoch im Verantwortungsbereich des Landes Brandenburg, ein möglichst konfliktfreies Nebeneinander von Mensch und Wolf zu managen, betonten NABU, IFAW, BUND und WWF in ihrer gemeinsamen Erklärung. Die Rückkehr des Wolfes sei ein großer Erfolg für die Naturschutzarbeit in Brandenburg – und zugleich eine der größten Herausforderungen.

Nach IFAW und WWF schließen nun auch der NABU Bundesverband und der NABU Brandenburg eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Umweltschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz ab, um die Umsetzung des Wolfsmanagementplanes aktiv zu unterstützen und mit Leben zu erfüllen.

Weitere Informationen über die Rückkehr der Wölfe in Deutschland gibt es auf der Internetseite des WWF.

Quelle: WWF

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Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

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  1. In Bayern und Tirol soll es sie auch geben. Gesehen habe ich allerdings noch keine. Ich hoffe nur, sie werden nicht auch wieder zum „Problem“ erklärt und abgeschossen …

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