April, April: Wie mich der Trailrunning-Virus infiziert hat

Dies war ein Aprilscherz. Auch wenn ein Teil der Geschichte der Wahrheit entspricht. Denn ich gehe regelmäßig laufen, dies auch abseits aspaltierter Wege und ich habe mir tatsächlich Trailrunning-Schuhe gekauft. Jedoch werde ich am Laufen nie so richtig Freude finden. Egal ob auf asphaltierten oder natürlichen Untergrund. Für mich wird das Laufen immer nur dem Zweck dienen, mich fit zu halten. 

Alles fing damit an, dass meine alten Laufschuhe durch waren und ich neue brauchte. Nur was für welche? Und mit dieser Frage nahm das Unheil seinen lauf…

Vorgeschichte

Da mich meine Laufstrecke in letzter Zeit auch öfters mal über Felder, Wiesen und durch das nahe gelegene Naturschutzgebiet Bolmke führte, war für mich klar: Meine neuen Laufschuhe sollten eine höhere Stabilität und eine ausgeprägtere Sohle aufweisen.

Also ab in den Laufladen meines Vertrauens. Dort dem freundlichen Verkäufer erklärt, wo und wie oft ich laufe. Nach dem er aufmerksam meinen Ausführungen gelauscht hatte, meine Füße akribisch vermessen und mein Laufstil auf dem Band begutachtet wurde, entschuldigte er sich kurz.

Geduldig wartete ich auf seiner Rückkehr. Wenig später kam er dann mit einigen paar Schuhen verschiedener Marken zurück. Diese sollten seinen Worten nach, meinen Anforderungen entsprechen und zu meinem Laufstil passen.

Déjà-vu

Doch was war das? Die Schuhe kamen mir alle seltsam bekannt vor: Materialistisches Aussehen, bissige Sohlenprofile und grell-bunte Farbkombinationen. Das sind doch genau die Art von Schuhe, die Steve von uptothetop.de die Berge rauf und runter peitscht!?!

Okay, dann wohl Trailruning-Schuhe. Nach dem ich einige Paar Schuhe angezogen und anprobiert hatte, viel meine Wahl schließlich auf den Adidas Kanadia Trail. Denn er passte meinen Füßen am besten und in ihm fühlte ich mich sofort wohl. Daneben bot er guten Halt und ordentlich Stabilität.

Die Sohle hatte zudem aggressive Stollen und sollte dadurch optimale Griffigkeit auf besonders weichen Böden bieten. Das Obermaterial aus Air-Mesh versprach mir als versierter Outdoorer zudem maximale Atmungsaktivität. Und dazu war er noch so unglaublich leicht.

Infizierung

Nach dem viel weniger Geldscheine als gedacht, ihren Besitzer wechselten, war ich also stolzer Besitzer von Trailrunning-Schuhen.

Und danach passierte etwas seltsames: Immer häufiger führte mich danach meine Laufstrecke weg von der Straße und rein in die Natur. Durch unwegsames Gelände. Durch Wiesen und auf anspruchsvolle Singletrails. Mitten durch den Wald. Dabei entdeckte ich neue Wege und genoss beim Laufen die Abwechslung und die neu gewonnene Freiheit. Außerdem fühlte ich mich auf den schmalen Pfaden der Natur so unglaublich nah.

Und ich hatte dabei jede Menge Spaß. So unglaublich viel Spaß, wie ich es zuvor nie beim Laufen empfunden hatte.

Diagnose

Seit dem laufe ich oft einfach los. Ohne feste Strecke. Aber Hauptsache abseits asphaltierter Straßen und auf natürlichem Untergrund. Egal wo mich der Weg hinführt. Je schmaler und unwegsamer der Trail, umso besser. Das Trailrunning-Virus hatte mich infiziert und von mir vollkommen Besitz ergriffen.

Zukünftig wird es daher hier im Blog auch um Trailrunning gehen und ich werde mich mit entsprechender Ausrüstung und Bekleidung beschäftigen, sowie die Trails in und um Dortmund vorstellen.

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Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Argh…ich hatte die Befürchtung, aber irgendwie konnte ich mir es trotzdem gut vorstellen.

    Warte ab, der Virus infiziert dich schon noch!
    Irgendwann kriegen wir euch alle!

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