Hochgebirge vs. Mittelgebirge – Welches Gebirge ist attraktiver zum Wandern?

Unter einem Hochgebirge wird laut verschiedenen Definitionen eine zerklüftete Berggruppe verstanden, die über die Baumgrenze hinausragt und spitze Gipfel mit steilen Hangzonen aufweist.

Ein Mittelgebirge dagegen, ist nicht höher als ca. 1.500 Meter und zeichnet sich durch abgerundete Formen aus, deren Oberflächen meist stark bewaldet sind.

Aber welche Gebirgsart kann im direkten Vergleich beim Wandern mehr punkten?

Die Kriterien für das Duell

Um die Frage zu klären, habe ich mich an den Qualitätskriterien für Wanderwege orientiert und dazu noch ein paar eigene Kriterien definiert. Anhand dieser, habe ich beide Gebirgsarten hinsichtlich der Attraktivität zum Wandern verglichen.

Aussicht

In der ersten Kategorie steht der Gewinner eigentlich sofort fest: Die Aussicht im Hochgebirge ist gerade bei schönem Wetter einfach perfekt und unschlagbar. Unendliche Weite und beeindruckende Höhe. Diese atemberaubende 360-Grad Sicht vom Gipfel auf die umliegende Bergwelt. Einfach einmalig und nicht zu überbieten.

Aber auch das Mittelgebirge kann mit einer tollen Fernsicht und vielen fantastischen Aussichten punkten. Von den Bergrücken oder exponierten Stellen ergeben sich immer mal wieder weite Blicke über die Landschaft. Dennoch fehlt einfach die Höhe.

Daher geht die erste Runde ganz klar mit 1:0 an das Hochgebirge.

Einkehrmöglichkeiten

In den Hochgebirgen gibt es viele Almen und Hütten, die zum Rast machen einladen und in denen auch das Übernachten möglich ist. Insbesondere auf bekannten Ausflugsbergen. Bei regionalen Getränken und Speisen kannst du von den Terrassen die Aussicht genießen oder in den Stuben zünftige Gemütlichkeit erleben. Die Preise sind meistens etwas höher als im Tal, jedoch immer noch akzeptabel. Leider sind nicht alle Almen und Hütten im Hochgebirge das ganze Jahr über bewirtschaftet.

In den Mittelgebirgen gibt es auf den Höhen nicht ganz so viele Einkehrmöglichkeiten. Aber wenn, dann sind die Gasthäuser und Hütten auch fast das ganze Jahr über geöffnet. Die Preise unterscheiden sich kaum von denen im Tal, da die Sachen nicht erst mühsam den Berg hoch transportiert werden müssen. Daneben sind im Mittelgebirge die Orte  im Tal einfacher und schneller zu erreichen, in denen zusätzlich Hotels, Gasthöfe und Imbisse zur Verfügung stehen. In den Mittelgebirgen gibt es zudem unterwegs mehr Schutzhütten und Rastplätze, wo du notfalls auch deine Brotzeit machen kannst.

1:1 unentschieden.

Erholung und Entspannung

Sowohl Hochgebirge als auch Mittelgebirge bieten genügend Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung. In beiden Gebirgen gibt es abgelegene Gebiete, wo du ganz für dich bist und die Ruhe genießen kannst.

Einen eindeutigen Sieger kann es hier mit gutem Gewissen eigentlich nicht geben. Daher 1:1 unentschieden.

Gefährdungspotential

Aufgrund des schwierigen Geländes, der oft steilen Abgründe und der höheren Anforderungen an die Erfahrung und Fitness, ist das Gefährdungspotential beim Wandern im Hochgebirge eindeutig höher. Und auch das Wetter kann in den Bergen schnell umschlagen und gefährlich werden. Dazu kommt noch das Risiko von Steinschlag oder Lawinen. Bei einem Notfall, ist es auch nicht immer möglich einen Notruf abzusetzen, da nicht überall Handyempfang gewährleistet ist. Und auch eine eventuelle Bergung gestaltet sich oftmals schwieriger.

Das Gelände im Mittelgebirge ist weniger anspruchsvoll und stellt auch keine große Herausforderung an den Wanderer. Das Risiko von Steinschlag ist geringer und die Lawinengefahr gar nicht erst gegeben. Dafür ist die Gefahr höher, von einem Baum erschlagen zu werden. Durch die bessere Netzabdeckung kann im Notfall jedoch schneller Hilfe vor Ort sein.

Die Runde geht ganz klar an das Mittelgebirge.

Kultur

Da die Hochgebirge für den Menschen schwerer zugänglich sind und waren, gibt es dort auch zwangsläufig weniger von Menschenhand geschaffene kulturelle Zeugnisse. Am ehesten kommst du beim Wandern im Hochgebirge mit dem kulturellen Leben der Bewohner in Form von Brauchtum, Essen, Musik, Sprache oder Traditionen in Berührung. Die handfesten kulturellen Nachweise beschränken sich jedoch meist auf Gedenk- und Gipfelkreuze, Berghütten, Kirchen, kleine Kapellen oder sonstige christliche Zeichen. Das war es dann aber auch schon.

Ganz anders im Mittelgebirge: Die Mittelgebirge sind durchzogen von Dingen, die der Mensch selbst gestaltend hervor gebracht hat. Seien es alte Siedlungen, Burgen, Häuser oder Industriedenkmäler. Spuren des Bergbaus oder der landwirtschaftlichen Nutzung. Das kann man mögen oder nicht. Ich finde es immer sehr faszinierend, auf Jahrhunderte alte Zeugnisse menschlichen Lebens und Schaffens zu stoßen. Das sorgt beim Wandern für Abwechslung und ich kann was lernen.

Meine Meinung wird nicht jeder teilen, für mich jedoch eindeutig 0:1 für das Mittelgebirge.

Landschaft

Die Landschaft im Hochgebirge ist einzigartig und geprägt durch außergewöhnliche Gegensätze. Tiefe Täler wechseln sich mit steilen Felswänden ab. Blühende Wiesen gehen in schroffe Felsformationen über. Über der Baumgrenze ist die Landschaft sehr schroff und unwirtlich. Und über all dem ragen hohe Gipfel in den Himmel, von denen sich die imposante Hochgebirgskulisse in ihrer vollen Pracht präsentiert.

Das Mittelgebirge dagegen bietet mit seinen unterschiedlichen Landschaftsformen unglaublich viel Abwechslung. Sanfte Hügel und idyllische Täler, die mit bunten Feldern, grünen Wäldern und blühenden Wiesen bedeckt sind. Heidelandschaften, Moore, bizarre Felsformationen, sprudelnde Bäche, strömende Flüsse und blaue Seen, lassen beim Wandern nie Langeweile aufkommen. Wildromantische und urwüchsige Naturlandschaften sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre und ein Festmahl für die Sinne.

Nach langem hin und her: Ganz knapp 1:1 unentschieden.

Natur

Im Hochgebirge hat sich ein einzigartiges Ökosystem entwickelt. Denn in mehreren tausend Metern Höhe können nur Pflanzen und Tiere überleben, die sich diesem kargen Lebensraum angepasst haben. Daher beherbergt das Hochgebirge eine Vielzahl an bedrohten und seltenen Pflanzen- und Tierarten, die es teilweise auch nur im Hochgebirge vorkommen.

Das Mittelgebirge dagegen wartet mit einer unglaublichen biologischen Vielfalt auf. Denn unzähligen Tieren und Pflanzen dient das Mittelgebirge als Lebensraum. Darunter auch viele bedrohte Arten, die besonders schützenswert sind. Daher beherbergen die Mittelgebirge auch zahlreiche Nationalparks, Naturschutzgebiete und Naturparks, die ökologisch besonders wertvoll sind.

Für mich ein 1:1 unentschieden.

Sehenswürdigkeiten

Von Menschenhand geschaffene Sehenswürdigkeiten gibt es hauptsächlich in den Orten im Tal und sind direkt im Hochgebirge eher rar. Die Gipfel und das Bergpanorama sind ja auch schon Sehenswürdigkeit genug. Daneben gibt es auf einigen hohen Ausflugsbergen noch eine Vielzahl von Aussichtsplattformen, Skywalks oder futuristischen Panorama-Bars. Aber mal ehrlich. Die zählen doch nicht. Oder?

Die Mittelgebirge sind dagegen mit Sehenswürdigkeiten durchzogen. Egal ob Altstädte, Burgen, Denkmäler, Schlösser, Monumente, religiöse Stätten, historische Funde oder zahlreiche Bau- und Industriedenkmäler. Im Mittelgebirge gibt es beim Wandern neben der Natur viel zu entdecken. Manchmal müssen es auch gar nicht die großen, spektakulären Sehenswürdigkeiten sein. Selbst kleine Dinge und die Geschichte dahinter, ziehen mich unterwegs oft in ihren Bann. Das macht jede Wanderung im Mittelgebirge zu einem echten Erlebnis.

Auch in dieser Kategorie geht das Duell für mich 0:1 für das Mittelgebirge aus.

Wanderwege

Im Hochgebirge verlaufen die Wanderwege bis zu den Almen, Bergstationen oder Hütten oft über gut ausgebaute Wirtschaftswege oder Wanderwege. Die Wege und das Ziel sind gut ausgeschildert. Danach geht es auf schmalen Pfaden mit natürlichen Untergrund weiter. Dabei sind an Weggabelungen die Ziele meistens gut ausgeschildert und oft mit Zeitangabe versehen. Dazwischen finden sich an Felsen oder Bäumen farbliche Markierungen, die gerade im ausgesetzten Gelände nicht immer gut zu sehen sind und auch oft nicht durchgängig vorhanden sind. Daher darf die Wanderkarte im Hochgebirge nie fehlen.

In den Mittelgebirgen verlaufen die Wanderwege über Straßen, Forstwege, Wanderwege und schmale Pfade. Genau so unterschiedlich ist auch die Bodenbeschaffenheit: Von Asphalt, Schotter oder natürlichen Untergründen ist alles dabei. Da die Mittelgebirgsregionen mehr für den Wandertourismus tun müssen, gibt es dort überdurchschnittlich viele Premium- und Qualitätswanderwege. Diese Wege sind sehr gut ausgeschildert und lückenlos markiert, so dass eine Wanderkarte oft gar nicht nötig ist.

Ganz knapp 0:1 für das Mittelgebirge.

Und der Gewinner ist …

Das Duell um das attraktivere Gebirge zum Wandern, gewinnt für mich das Mittelgebirge mit 5:8 Punkten!

Das Mittelgebirge bietet einfach eine abwechlungsreichere Naturlandschaft und größere biologische Vielfalt, gepaart mit kulturellen Dingen und vielen Sehenswürdigkeiten sowie sehr guter Infrastruktur. Auch wenn das Hochgebirge bei der Aussicht und dem imposanten Panorama einfach einmalig ist und ich es über alles liebe.

Aber welches Gebirge würde bei dir aus diesem Duell als Sieger hervorgehen? Und warum?

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Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

17 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr schöne Gegenüberstellung. Ich muss sagen, dass sich meine Bedürfnisse in dieser Richtung stark verändert haben. Als ich noch in NRW gewohnt habe, war ich sehr froh, dass ich näher zu den Alpen ziehen konnte. Nachdem ich dann hier in BW angekommen bin, wurden die Alpen recht schnell „gewöhnlich“.

    So lange die Hochgebirge etwas exotisches haben, sind sie sicherlich eine gute Abwechslung. Aber wie du schon geschrieben hast, bieten die Mittelgebirge auch einiges. Vor 4 Jahren war das Hochgebirge der klare Gewinner für mich. Heute muss ich wohl sagen, dass es ein Unentschieden wird.

  2. Gute Idee!

    Nur kann man Mittel- und Hochgebirge miteinander vergleichen, noch dazu mit einem Punktesystem? Ja, kann man, weil es sicher mehr als Spielerei gedacht ist.

    Ich würde noch paar Kriterien hinzufügen. Fotos, Kosten, Abenteuer, Einsamkeit …

    Mein Vergleich würde unentschieden ausgehen. Brauche mittlerweile beides. Das Mittelgebirge zum wöchentlichen Ausgleich, die Alpen zum Staunen und Abenteuer erleben.

    Am besten kombiniert man beides, startet im Mittelgebirge, steigt ins Hochgebirge und dann wieder ins Mittelgebirge ab. Habe ich 2012 gemacht, als ich von meines Haustür in Forchheim aus in zwei Monaten nach München, über die Alpen und weiter bis nach Venedig und ans Mittelmeer gewandert bin.

    Viele Grüße aus dem Mittelgebirge Fränkische Alb

    Christof

  3. Sehr schöner Artikel!
    Auch ich hab mich das manches mal gefragt und bin ganz froh hier im Mittelgebirge zu wohnen, würde meine Punkte also ähnlich verteilen, wie Du es getan hast.

    Hier hab ich doch alles direkt vor der Tür und kann mich auch bei schlechtem Wetter hier austoben, wenn dies im Hochgebirge im Zweifel mit Gefahren verbunden wäre.

    Fürs Hochgebirge trainieren kann man hier auch auf Rheinsteig & Co ohne weiteres und da kommen auf einer Tour auch schnell mal mehr als 1.000hm zusammen. Ok, die läuft man zwar nicht in einem Stück auf und ab, dafür variieren die Aussichten und – wie Du schon erwähnt hast – kann ich ganzjährig einkehren.

    Im Urlaub darf es dann auch gerne mal das Hochgebirge sein. ;-)

    Grüße von einem Mittelgebirgs-Fan :-)

  4. Hm……diesen Artikel hab ich mit einem Schmunzeln gelesen…..ich denke es hat jedes Gebirge seinen ganz individuellen Reiz, je nachdem was Mensch vom/im Gebirge möchte…..aber ein ganz wichtiger Aspekt ist glaub das Heimatgefühl……viele werden das Gebirge für sich favorisieren, wo sie sich am beheimatetsten fühlen……..In dem Sinne…..ein frohes Bergheil an alle Mittel-und Hochgebirgsler ;-)
    Achso…. in einem muss ich Angelica völlig recht geben…. es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Höhenmeter man im Mittelgebirge erwandert :-)

  5. Als jemand der mitten in den Alpen wohnt, muss ich dann doch mal für das Hochgebirge sprechen. ;-) ich würde einen Tag in den Alpen immer einen Tag im Mittelgebirge vorziehen. Warum? Der Anspruch an die Tour, die Aussicht vom Gipfel, die Schroffheit der Landschaft, diese unendliche Weite oder einfach das Gefühl, dem Himmel doch ein Stückchen näher gekommen zu sein.
    Im Mittelgebirge gehe ich wandern, in den Alpen bergsteigen. Das ist einfach ein anderer Anspruch in meinen Augen. Die Touren sind anspruchsvoller, ausgesetzter und anstrengender.
    All dies zusammen ergibt für mich ein klares Ja für die Alpen. :-) (und das Mittelgebirge habe ich wirklich lange kennen gelernt, denn bevor ich in die Berge gezogen bin, habe ich ein paar Jahre im Odenwald gelebt, aber die Sehnsucht nach „richtigen“ Bergen war einfach zu groß).

    • Danke für deine Meinung Almut! Bezüglich Aussicht und Landschaft im Hochgebirge stimme ich dir absolut zu. Aber das die Touren im Hochgebirge grundsätzlich anstrengender sind, muss nicht unbedingt stimmen. Bei meiner viertägigen Tour auf dem Rheinsteig haben wir 3.500 hm im Aufstieg und 3.500 hm im Abstieg gemacht. Und ich kann dir sagen, dass das ständige extreme auf und ab schon sehr, sehr anstrengend war. Sogar mehr als manche Tour in den Bergen.

  6. Danke für euer Feedback und eure Meinungen. Mir war klar, dass das Ergebnis des Duells polarisieren wird. Die Geschmäcker sind ja auch verschiedenen und das ist ja auch gut so.

    Insgesamt finde ich jedoch, dass die Mittelgebirge hinsichtlich Kultur, Landschaft, Natur und Sehenswürdigkeiten mehr Abwechslung zu bieten haben. Auch wenn die Aussicht und Gebirgslandschaft im Hochgebirge einmalig ist und ich die Berge über alles liebe.

  7. Hallo Jens,
    ich arbeite gerade an einem Beitrag „Ich liebe Mittelgebirge“ ;-) Du hast das Thema wissenschaftlich rüber gebracht – Nicht ganz einfach, aber eine tolle Idee!

    Früher war ich ein echter Hochgebirgsfan. Gletscher, Felsen, Wanderhütten… Seit dem ich (beruflich bedingt) soviele Touren in den Mittelgebirgen (auch im Ausland) gemacht habe, hat sich das Blatt gedreht. Und nun sind die Alpen eher die Ausnahme (Schneeschuhtouren, Hüttentouren im Sommer). Ich vermisse sie auch überhaupt nicht, wenn ich auf unseren „Prädikatswegen“ unterwegs bin.
    Viele Grüße, Karin

  8. Ehrlich Jens: Dünnes Eis.
    Wie kannst Du diese ewige Gretchenfrage, die mich immer und immer wieder beschäftigt und wach hält, so drastisch und direkt zerpflücken?

    Bin ich im Gebirge fehlen mir die Burgen. Bin ich auf Burgentour, fehlen mir die Gipfel. :-D Was soll ich also tun???

    Klar, die Geschmäcker sind verschieden. Aber was uns sicher vereint: Die Liebe zur Natur. Was uns unterscheidet: Die Wege, die wir in die/der Natur nehmen.

    Toller Artikel, der schon wieder sowas von Lust macht! Danke Jens.

  9. Hallo Jens,

    schöner Artikel und eine tolle Gegenüberstellung.
    Doch mir geht es wie vielen hier….kann man überhaupt einen Vergleich ziehen, bei den vielen Anreizen die einem Hoch-oder Mittelgebirge bieten? Bin mir da nicht so sicher. Geht man nur vom Wandern aus, dann würde ich zum Mittelgebirge tendieren, doch Klettern oder Klettersteige löse ich lieber im Hochgebirge ;)!

    Wie Alex schon sagte „Die Geschmäcker sind verschieden“!!!

    Schwere Entscheidung, aber eine gute Basis zur Diskussion…wie man hier ja auch sieht ;)!

    In diesem Sinne…ein toller Bericht und freue mich auf mehr.

    Beste Grüße,
    Jochen

  10. Hallo Jens,
    schon interessant, daß auch andere sich solche Gedanken machen. Mein bester Freund und Wanderkumpel und ich machen seit bald 20 Jahren jedes Jahr eine 8tägige „Fernwanderung“ – bisher in 80% der Fälle in Österreich. Das heißt aber nicht zwangsläufig Hochgebirge. Auch Randgebirge unter 2000m (Gleinalm, Koralm, Reichraminger Hintergebirge, Fischbacher Alpen) sind außerordentlich reizvoll, da man wunderbare (meist asphaltfreie und sehr einsame) Höhenwege gehen kann, kleine und urige Unterkünfte statt großer Hütten am Wegesrand liegen und man herrliche Blicke auf die Zentralalpen hat. Außerhalb Österreichs haben wir „Mittelgebirgs“-Touren im Schweizer Jura oder in der Auvergne gemacht. Aber zwischendurch muß es auch immer wieder „echtes“ Gebirge (Steinernes Meer, Totes Gebirge, Hohe Tauern, westl. Hardangervidda usw.) sein. Um ehrlich zu sein, zur Zeit ist unsere Haltung noch folgende: von Einzelfällen abgesehen (Zelttour auf dem Bohusleden, geplante Tour auf dem Pennine Way) heben wir uns Wanderungen unterhalb 1500m für „später“ auf, wenn wir mal „alt“ sind… ;o)

  11. Wirklich vergleichen kann man beide wahrlich nicht. Aber meine Mittelgebirge sind um die Ecke, ganzjährig nutzbar (für den Nicht-Wintersportler) und billiger in jeder Hinsicht (Zeitaufwand, Kosten).

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