Praxistest: Norrøna Bitihorn Aero 100 Windjacke

Ultraleichte Windjacken wiegen keine 100 Gramm, haben ein Packmaß von der Größe einer Apfelsine und schützen dennoch wirkungsvoll vor Wind, Kühle und leichtem Regen. Daher sind sie optimal geeignet, wenn maximaler Windschutz bei minimalen Gewicht gefordert wird.

Genau nach so einer dünnen und leichten Jacke zum überziehen habe ich für einen Urlaub im Süden gesucht. Die Jacke sollte mich am Strand vor Wind und Abends vor kühlere Temperaturen schützen. Ich habe mich für die Bitihorn Aero 100 der norwegischen Outdoormarke Norrøna entschieden. Ob die Jacke ihren Zweck erfüllt hat, erfahrt ihr in diesem Praxistest.

Die Bitihorn Aero 100 Jacke

Das Bitihorn ist mehr als nur eine bekannte Bergspitze in Norwegen. Es ist das Eingangstor zum Jotunheimen Nationalpark, was ihm Kultstatus in der norwegischen Outdoorwelt eingebracht hat. Bitihorn hat eine Höhe von 1067 m und bietet Kletterern eine unbeschreibliche Aussicht auf bekannte Nachbarn wie Rasletind, Falketind und Torfinnstindene. Norrøna gleichnamige Bitihorn-Kollektion ist speziell auf Tageswanderungen und Trail-Running ausgerichtet und wurde entwickelt, um optimalen Schutz bei unbeständigem Wetter im Frühjahr, Sommer und Herbst zu bieten. Die Stoffe sind leicht und atmungaktiv.

Leichter und atmunksaktiver Windschutz

Die Bitihorn Aero 100 ist Norrønas leichtester und atmungaktivster Windschutz, der ideal für alle intensiven Freiluftaktivitäten wie Trail-Running, Trekking oder Radfahren geeignet ist. Aero 100 ist ein superleichtes, hoch atmungaktives Material, das nur ca. 30 g/m² wiegt. Es ist wasserabweisend und winddicht mit einer offenen Webart um den Feuchtigkeitstransport bei intensiven Aktivitäten zu verbessern. Selbst mittelschwere Trekkingrucksäcke stellen für das papierdünne aber robuste Ripstop-Nylon Außenmaterial kein Problem dar.

Praxistest

Material und Schnitt

Das von Norrøna entwickelte Aero 100 Material ist erstaunlich dünn und leicht, aber trotzdem robust und sehr strapazierfähig. Die Jacke hat einen Stehkragen und eine sportliche und körpernahe Schnittführung, hinten ist sie etwas länger  geschnitten.

Features

Die Ausstattung ist gemäß ihrem Einsatzzweck minimalistisch: Neben einer kleinen laminierten Reißverschlussbrusttasche verfügt die Jacke über verstellbare Ärmelbündchen mit Klettverschluss und einen Schnürzug mit per Einhandbedienung im Saum. Weitere Details sind der unterlegte Frontreißverschluss mit Kinnschutz und ein Kopfhörerausgang auf der Innenseite der Brusttasche. Die Jacke lässt sich in der Brusttasche klein zusammenpacken und kann so platzsparend transportiert werden. Reflektierende Logos vorne und hinten sorgen für eine bessere Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen.

Tragekomfort und Bedienung

Die Jacke sitzt gut und engt trotz der sportlichen, körpernahen Schnittführung nicht ein und hat einen guten Tragekomfort. Die Ärmelweite lässt sich durch Klettverschlüsse regulieren und der Saum kann dank der Einhandbedienung leicht angepasst werden. Gerade eine Einhandbedienung ist gut, wenn man wie z.B. auf dem Rad nicht beide Hände zur Verfügung hat. Die YKK-Reißverschlüsse laufen gewohnt leichtgängig, man muss jedoch aufpassen, dass der Zipper sich nicht in dem hinterlegten Windschutz verhakt.

Wind- und Nässeschutz

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Die Jacke kann in der Brusttasche verstaut werden und passt so wirklich in jeden Tasche. So hatte ich sie immer schnell zur Hand. Gerade wenn das Wetter nicht so gut war und ein ordentlicher Wind am Strand wehte, war die Jacke Gold wert. Sie hat mich perfekt vor dem Wind und dem damit einhergehenden Windchill geschützt. Auch wenn sie kaum isolierende Eigenschaften hat, war sie Abends perfekt um mich gegen aufkommender Kühle zu schützen. Leider musste sie mich – mir als mir bei einem Sommerurlaub lieb war – auch kurz vor Regen schützen. Der Nässeschutz der Jacke ist  jedoch nur eingeschränkt, da die wasserabweisende Funktion wirklich nur vor leichtem und kurzem Regen schützt. Aber eine paar Tropfen machen der Jacke nichts aus.

Atmungsaktivität

Bei meinen letzten Wander- und Radtouren in Franken hatte ich sie ebenfalls immer dabei, um sie Abends bei aufkommender Kühle überzuziehen. Dabei  schützte mich die Jacke vor Abendkälte sowie dem Fahrtwind und bot trotzdem auch bei Anstrengung einen hohen Klimakomfort.

Neben diesen ganzen „hard facts“ sieht die matte, papierdünne Jacke auch optisch sehr gut aus.

Mein Fazit

Die ultraleichte Norrøna Bitihorn Aero 100 hat mich durch ihr minimales Gewicht bei tollem Windschutz überzeugt. Dies liegt vor allem an dem sehr dünnen, atmungsaktiven aber trotzdem winddichten und robusten Aero™ 100 Material. Das geringe Packmaß und die wasserabweisende Funktion sind weitere positive Eigenschaften. Ebenso wie die einfache, aber funktionale Ausstattung, auf die ich auch bei einer ultraleichten Windjacken nicht verzichten möchte.

Anmerkung: Die Jacke wurde mir freundlicherweise von Norrona für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Meine Meinung ist jedoch wie immer nicht beeinflussbar.

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Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

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  1. Pingback: Praxistest: Marmot Ether DriClime Jacket | Hiking Blog

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