Vorgestellt: Das modulare Sheltersystem von The Theory Works

Vor ein paar Wochen bin ich auf die in Franken ansässige Outdoorfirma The Theory Works aufmerksam geworden. Denn die neu gegründete Firma hatte im Sommer ihr erstes Produkt auf den Markt gebracht: Ein modulares Sheltersystem.

Das Besondere daran ist, dass du das Shelter an deine individuellen Bedürfnisse hinsichtlich Ausstattung und Größe anpassen kannst. Da mich die Idee sofort überzeugt hat, möchte ich dir das modulare Sheltersystem von „The Theory Works“ heute kurz vorstellen.

Vielseitigkeit

Das System besteht aus einer Auswahl von Komponenten, die zusammengefügt werden können, um ein einfaches Tarp, einen halboffenen Shelter oder ein einwandiges Tipi mit Hilfe von verbundenen Trekkingstöcken zu bauen.

Je nach Art der Tour kann das modulare Sheltersystem immer neu zusammengebaut werden. Für einen Tagesausflug benötigt du vielleicht nur einen Schlechtwettershelter, für einen Wochenendausflug mit Freunden möchtest du den Tarp jedoch zu einem Mehrpersonenshelter ausbauen, der auf mehrere Leute aufgeteilt werden kann. Mit dem modularen System ist das alles kein Problem.

Flexible Größen

Die Hauptkomponenten stellen die dreieckförmigen sogenannten Single, Double oder Triple Elemente dar. Diese können durch Reißverschlüsse variabel miteinander verbunden werden, um acht verschiedene geschlossene Sheltertypen zu erstellen.

Der kleinste Shelter, bestehend aus einem Double und Triple Element, bietet Raum für ein bis zwei Personen (3.4m2,1.430g mit Zubehör und ohne Boden). Die größte Konfiguration wird aus drei Double Elementen und einem Single Element zusammengestellt und schafft einen Schlafraum für bis zu sechs Personen (8.7m2, 2.170g mit Zubehör und ohne Boden).

Die Hauptelemente bestehen aus einem Dach- und integriertem Wandteil. Der Wandteil bietet zusätzlichen Kopfraum, kann aber bei Schlechtwetterverhältnissen flach auf den Boden gelegt werden, um die Stabilität zu erhöhen und vor Bodennässe zu schützen. Bei schönem Wetter können die Seitenwände hochgerollt werden und bieten neben der Seiten- und Deckenventilation zusätzliche Belüftung.

Durchdachtes Zubehör

Zum Zubehör gehört ein durchsichtiges, ventilationsfähiges Regendach, ein Insektennetz, das Trekkingstockverbindungsstück, Heringe, Packsäcke sowie unterschiedliche Größen von Zeltböden.

Alle Komponenten können einzeln gekauft werden, so dass das System nach Belieben erweitert oder defekte Teile leicht ausgetauscht werden können.

Meine Einschätzung

Mir gefällt das modulare Sheltersystem von „The Theory Works“, weil es einen guten Ansatz verfolgt und extrem Vielseitigkeit ist. Mit nur einem System lassen sich verschiedene Sheltertypen- und größen realisieren und die Einzelteile sowie das Zubehör können ganz individuell zusammen gestellt werden. Daneben gefallen mit die Detaillösungen, wie das Insekten- und Regendach.

Bei den Komponenten habe ich eine extra Zeltstange vermisst, da vielleicht nicht jeder seine (hochwertigen) Trekkingstöcke für den Aufbau verwenden möchte.

Ob die Theorie auch wirklich in der Praxis funktioniert und ob z.B. die Reißverschlüsse zum verbinden der einzelnen Elemente bei Regen wirklich dicht sind, kann ich nicht beurteilen. Aber Christian von OutdoorBlogNews hatte bereits Gelegenheit, sich das Sheltersystem genauer anzuschauen und stellt das Konzept detailliert vor.

Weitere Informationen

Ein mittelgroßes Tarp kostet 65 Euro, der kleinste geschlossene Tipi mit allem Zubehör ca. 195 Euro. Mehr Informationen findest du auf www.thetheoryworks.com.

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Veröffentlicht von

Mein Name ist Jens und ich bin ein absoluter Outdoor-Enthusiast: Wandern und Trekking bedeutet für mich, die Natur hautnah mit allen Elementen erleben – egal ob bei Sonnenschein, Regen oder Schnee. Mich zu bewegen, Neues zu erkunden und mich den Herausforderungen der Natur zu stellen, sind für mich ein idealer Ausgleich zum Alltag.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Was ist daran bitteschön neu? Das ist eine Pfadfinderkohte in gelb transparent und vielleicht ein wenig leichter. Feuer kann man darin auch nicht machen. Konzept geklaut und nicht komplett umgesetzt. Setzen 6.

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